Minigolf - Niederstetten wird Dritter in der 3. Bundesliga Saisonziel wurde klar übertroffen

Lesedauer: 

Mit gemischten Gefühlen war der TV Niederstetten in der 3. Minigolf-Bundesliga in die Saison 2015 gestartet. Sportwart und Mannschaftsführer Jürgen Seubert hatte den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben: "Auswärts um jeden Punkt kämpfen und auf eigenem Platz gewinnen." Beim Minigolf verhält es sich nämlich so, dass jede Mannschaft einmal Heimrecht hat. An diesem Spieltag nimmt dann immer die komplette Liga teil.

AdUnit urban-intext1

Der erste Teil der "Aufgabenstellung" ist gelungen, denn das Team Niederstetten hat sich in Homburg gleich einmal zwei Punkte erkämpft.

Um sich für den weiteren Verlauf der Saison eine gute Ausgangsposition zu verschaffen, war es jetzt allerdings Pflicht, alle Mannschaften auf eigenem Platz zu schlagen. Die 2010 erbaute Filzgolfanlage in Niederstetten gilt nicht nur als sehr attraktive Anlage (auch für Hobbyspieler), sie wird auch mit ihren bis zu 18 Meter langen Bahnen in Expertenkreisen als eine der schwersten Anlagen Deutschlands bewertet. Der Respekt der Minigolfer vor dieser Anlage ist so groß, dass manche Gegner schon bis zu drei Tage vor dem Spieltag anreisen, um sich mit den 18 Bahnen vertraut zu machen.

Jürgen Seubert konnte ein gut vorbereitetes Team an den Start schicken. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließen die Niederstettener Minigolfer keine Zweifel aufkommen, wer auf dieser Anlage das Sagen hat. Selbst der zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagene Tabellenführer Mannheim wurde sehr deutlich besiegt.

AdUnit urban-intext2

Nach einer weiteren guten Auswärtsleistung in Mannheim hatten die "Roten" bei ihrer Heimreise erneut drei Punkte im Gepäck. Das Thema "Klassenerhalt" konnte als erledigt abgehakt werden.

Wer nun allerdings glaubte, am letzten Spieltag in Heilbronn ruhig und befreit aufspielen zu können, hatte sich getäuscht. Kurzerhand hat Jürgen Seubert nämlich das Ziel nach oben geschraubt. Das Team um die mehrfache Deutsche Meisterin Barbara Schmid und den erneuten dreifachen Württembergischen Meister Klaus Huhn wollte nun aufs Treppchen. Dazu musste man im Vergleich mit Homburg die Nase vorne haben. Und dem Team aus Niederstetten ist es tatsächlich sofort gelungen, mit sehr guten Ergebnissen den nötigen Druck auf Homburg aufzubauen. Der Vorsprung auf Homburg wurde von Runde zu Runde ausgebaut. Und in der letzten Runde war die kleine Sensation perfekt: Mit einem erneuten Spitzenergebnis wurde nicht nur Homburg geschlagen, sondern mit Heilbronn II auch die Heimmannschaft besiegt.

AdUnit urban-intext3

Mit dem erreichten dritten Platz in der 3. Bundesliga kann Niederstetten zuversichtlich der Zukunft entgegensehen.