Leichtathletik - LG-Nachwuchs bei den Wettkämpfen in Mannheim / Standortbestimmung für die kommende Saison Nur beim Hochsprung Pech gehabt

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rw/hl
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Die Leichtathletikwettkämpfe der MTG Mannheim in der Halle am Pfeifferswörth sind ein Magnet nicht nur für Athleten aus der gesamten Rhein-Neckar-Region, sondern weit darüber hinaus. So nahmen auch Carlotta Peppel und Sophia Quenzer von der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim an diesen Wettkämpfen teil.

Für Carlotta Peppel (links) und Sophia Quenzer von der LG Hohenlohe war Mannheim eine gute Standortbestimmung. © Bild Nowack
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Beide starteten über 60 Meter, 60 Meter Hürden, über Weit- und über Hochsprung. Die Mannheimer Halle mit ihrem Mond-Tartanbelag bietet für viele Vereine, die nur in normalen Sporthallen über den Winter trainieren können, eine gute Gelegenheit zur Formüberprüfung.

Zunächst Verzögerungen

Wegen Anfangsproblemen mit der Zeitmessanlage kam es zu Verzögerungen, was Carlotta Peppel und Sophia Quenzer gut wegsteckten. 37 Läuferinnen stellten sich dem Starter. Peppel und Quenzer hatten gleich den ersten Vorlauf. Nach einem guten Start erzielten beide neue Bestleistungen. Carlotta Peppel mit 8,48 Sekunden erreichte das B-Finale. Sophia Quenzer dagegen verfehlte mit 8,59 Sekunden um einen Platz dieses Finale. Peppel belegte dann im B-Finale den 8. Platz in 8,60 Sekunden. In der U18 werden die 16 und 17 jährigen Sportler gemeinsam gewertet, in der Jahrgangswertung W16 hätten beide die Plätze sechs und acht belegt. Damit kann man diesen Start als gelungen in der Klasse U18 werten.

Im Weitsprung unter den 27 Springerinnen kam Sophia Quenzer bis auf wenige Zentimeter an ihre Bestleistung heran. Mit 4,68 Meter war sie 13. Leider Sprang sie beim 1. Versuch rund 30 Zentimeter vor dem Brett ab und verpasste so eine neue PB. Carlotta war mit ihren Sprüngen nicht zufrieden. 4,32 Meter lagen um einiges hinter ihrer PB.

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Hürdensprint und Hochsprung sind die Lieblingsdisziplinen beider. Nach gutem Start und sehr rhythmischem Lauf kam Sophia mit der neuen PB von 9,81 Sekunden ins Ziel des 60-Meter-Hürdenlaufs. Carlotta Peppel lief 9,93 Sekunden. Bereinigt auf eine reine Wertung der 16-Jährigen wären dies die Plätze drei und vier gewesen. Im Hochsprung wollten beide testen, was sie ohne spezielle Hochsprungvorbereitung in den letzten Monaten erreichen können. Carlotta Peppel übersprang sicher 1,54 Meter und scheiterte dann an den 1,57 Meter.

Sophia Quenzer überquerte beim Einspringen sicher Höhen um die 1,50 Meter. Im Wettkampf ging es bis 1,48 Meter ganz sicher und hatte dann bei 1,51 Meter etwas Pech, als im zweiten Versuch nach der Landung auf der Matte doch noch die Latte fiel. Im dritten Versuch riss Sophia knapp mit der Ferse. Die Plätze drei und sechs in diesem Wettbewerb geben, bei entsprechendem Techniktraining, gute Perspektiven für die jetzt bals anstehende Saison 2020. rw/hl