Schießen - Die Schützenabteilung Niederstetten erhielt eine erneute Bestätigung für ihre Jugendarbeit Fabienne Weidmann wurde in den Landeskader berufen

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Eine weitere Auszeichnung für ihre hervorragende Jugendarbeit erreichte kürzlich die Schützenabteilung Niederstetten. Die elfjährige Jugendschützin Fabienne Weidmann wurde überraschend in den Landeskader Pistole berufen. Sie ist somit nach Ronja Weidmann und Lara Zeller die dritte Jugendschützin, die die Farben der Schützenabteilung Niederstetten im Landeskader von Württemberg vertreten darf.

Obwohl sie erst elf Jahre alt ist, hat Fabienne Weidmann schon an Deutschen und Württembergischen Meisterschaften teilgenommen.

© Weidmann
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Fabienne Weidmann ist seit etwas mehr als einem Jahr aktive Schützin in der Schützenabteilung Niederstetten. Von Anfang an hat ihr das Luftpistolenschiessen mehr Freude bereitet als das Schießen mit dem Luftgewehr - und das, obwohl die Herausforderung des Luftpistolenschießens im Schülerbereich wesentlich größer ist als mit dem Luftgewehr.

Für Kinder in ihrem Alter ist es eine Leistung, die Luftpistole überhaupt mit einer Hand hochhalten zu können. Schließlich wiegt eine Luftpistole immerhin rund 1000 Gramm. Jeder, der sich schon selbst einmal im Pistolenschießen probiert hat, kann ein Lied davon singen, dass dieses Sportgerät ganz schnell ganz schwer werden kann.

Nachdem Fabienne Weidmann jedoch ihre anfänglichen Schwierigkeiten mit einem viel zu großen Griff überwunden hatte, stellten sich dann doch relativ schnell erste Erfolge im Training ein.

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Mit viel Ehrgeiz, Kraft und einem eisernen Willen bestritt Fabienne dann auch die Meisterschaften, wollte sie doch ihr selbst gestecktes Ziel, bei den Deutschen Meisterschaften auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück starten zu dürfen, unbedingt erreichen. Sowohl bei den Kreis- als auch bei den Bezirksmeisterschaften erzielte Fabienne Weidmann den ersten Platz.

Völlig gespannt reiste Fabienne Weidmann nach Stuttgart-Heslach zu den Württembergischen Meisterschaften. Dort durfte sie dann zum ersten Mal auf einer elektronische Anlage schießen.

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Nach der ersten Inaugenscheinnahme hatte jedoch ihr Vater, der auch gleichzeitig ihr Trainer ist, leichte Bedenken, war der Schießstand in Stuttgart-Heslach doch recht hoch, und Fabienne mit ihren elf Jahren gerade mal 1,50 Meter groß und somit ein gutes Stück kleiner als die meisten ihrer Gegnerinnen.

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Dennoch ließ Fabienne Weidmann sich nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende zahlte sich diese Ruhe für Fabienne Weidmann aus, und sie erreichte mit 155 Ringen (20 Schuss) den hervorragenden dritten Platz.

Doch damit nicht genug, denn Fabienne Weidmann hatte es mit diesem guten Ergebnis geschafft, ihren Traum zu verwirklichen. Sie hatte die Qualifikationszahl für die Deutschen Meisterschaften erreicht und durfte ihre Vereinsfarben in München-Hochbrück vertreten.

Auch in München war Fabienne Weidmann nicht einfach nur dabei. Sie stellte bei diesen Deutschen Meisterschaften mit 161 Ringen eine neue persönliche Bestleistung auf, was ihr Platz 59 in der Gesamtwertung der Schülerinnen (10 - 14 Jahre) einbrachte.

Die Belohnung für diese gute Leistung erhielt sie dann auch postwendend, indem sie für den Landeskader Württemberg Pistole weiblich nominiert wurde. sw