2. Bundesliga - Rimpar empfängt morgen Konstanz / Abwehrarbeit wird der Schlüssel zum Erfolg sein "Wölfe" sind aus der Vorsaison gewarnt

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Die Erinnerungen an den Gast vom Bodensee können im Hinblick auf die zurückliegende Spielzeit nicht zwiespältiger sein. Denn zum einen gelang gegen Konstanz, den damaligen Aufsteiger aus der 3. Liga Süd, ein 31:19-Kantersieg in der s.Oliver Arena und damit das beste Saison-Ergebnis überhaupt, zum anderen aber musste man dann am Bodensee eine äußerst bittere 28:29-Niederlage hinnehmen.

Geht der Blick für Trainer Obinger und "seine Wölfe" wieder noch oben? Morgen ist Konstanz zu Gast.

© Frank Scheuring
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Bitter deshalb, weil diese Niederlage der gefühlte Knackpunkt für die beim Herzschlagfinale um den Aufstieg in die stärkste Liga der Welt fehlenden Punkte gewesen zu sein schien. Morgen, ab 19.30 Uhr ist Konstanz nun zu Gast in der s.Oliver Arena.

Damit ist man aber auch gleich vor den Qualitäten der Gäste hinreichend gewarnt. Denn der 14. der vorigen Spielzeit gehört zu den Teams, die sich dem bedingungslosen Kampf verschrieben haben und ein Spiel erst aufgeben, wenn die Schlusssirene erklingt und der Gegner definitiv mehr Tore als man selbst auf der Anzeigetafel stehen hat. So geschehen auch in der letzten Auseinandersetzung mit der starken Mannschaft aus Nordhorn, gegen die sich die Konstanzer nach einer 22:20-Führung erst ganz am Ende mit 24:25 beugen mussten. Doch auswärts lief es bislang für das Team von Cheftrainer Daniel Eblen nicht so gut. Zwar unterlag man beim diesjährigen Aufsteiger HC Rhein Vikings nur denkbar knapp mit einem Tor, kassierte aber in Saarlouis und Aue recht deutliche Niederlagen, beides Mannschaften, die schon gegen die Wölfe Federn lassen mussten. Doch das Team von Trainer Eblen darf nicht unterschätzt werden. Insbesondere die Rückraumachsen Paul Kaletsch und Mathias Riedel bilden zusammen mit dem Schweizer Spielmacher Tim Jud eine gefährliche Waffe, die schon bei der letzten Auseinandersetzung im April entscheidende Akzente setzte. Nicht umsonst belegt Kaletsch Platz 4 der Ligatorschützenliste.

Bei der Mannschaft von Wölfe-Coach Matthias Obinger muss sich im Vergleich zum jüngsten Auswärtsspiel in Emsdetten vor allen Dingen in der Abwehr einiges ändern. Einst als Stärke der Unterfranken gepriesen und auch in dieser Saison mit einigen guten Ansätzen agierend, wird Rimpar derzeit trotzdem in der Statistik der Abwehrleistungen lediglich nur auf Platz 15 geführt. Konkurrent Konstanz liegt hier zehn Plätze besser. Das hat nicht allzu viel zu sagen, denn dazu sind die bisherigen Zahlen noch zu unscharf. Aber es ist ein Indikator dafür, dass man hier an sich arbeiten muss. Denn die Abwehrstärke wird gerade bei dieser Auseinandersetzung mit Konstanz eine Schlüsselfunktion haben. Ähnliche Aussetzer wie in Emsdetten darf man sich nicht leisten, will man ein ähnlich böses Erwachen vermeiden. riw