Handball - Der ruhmreiche VfL Gummersbach gastiert bei der DJK Rimpar Wölfe

Traditionsclub vor Aufstieg

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Nach dem fulminanten Heimsieg gegen den VfL Lübeck-Schwartau steht für Handball-Zweitligist DJK Rimpar Wölfe die nächste schwere Aufgabe ins Haus. Mit dem VfL Gummersbach kommt am Donnerstag, 8. April, um 20 Uhr eine der besten Mannschaften der Liga in die s.Oliver-Arena nach Würzburg. Der Kader der Gummersbacher, die zwischen 1966 und 1991 insgesamt zwölf Mal Deutscher Meister und fünf Mal Pokalsieger waren und außerdem fünf Mal den Europacup der Landesmeister gewonnen haben, strotzt nur so vor individueller Qualität und wird den Wölfen alles abverlangen.

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Immer wieder Corona

Ursprünglich war das Aufeinandertreffen in der s.Oliver Arena für den 25. November 2020 angesetzt gewesen. Der VfL-Tross stand auch schon in Gummersbach zur Abfahrt bereit, doch wurde er von einem positiven Coronatest-Ergebnis ausgebremst. Die Mannschaft begab sich sofort in Quarantäne und das Spiel wurde verlegt. Der Ausweichtermin am 16. Dezember fiel dann einem positiven Coronatests im Wolfsrevier zum Opfer.

Aufgrund des engen Terminkalenders war es zunächst schwierig, einen geeigneten Ausweichtermin zu finden. Doch dann wurde ein Kompromiss gefunden. Aufgrund von Umbauarbeiten in der s.Oliver-Arena konnte das Spiel in Würzburg nicht am 21. April stattfinden. Kurzerhand tauschten beide Teams das Heimrecht und so ist der VfL am heutigen 8. April in der s.Oliver-Arena zu Gast, während die Wölfe keine zwei Wochen später, am 21. April, nach Gummersbach reisen werden.

Weltklassespieler an der Linie

Den ersten Paukenschlag setzte der VfL Gummersbach bereits vor der Saison, als man die Verpflichtung von Gudjon Valur Sigurdsson bekannt gab. Der ehemalige Weltklassespieler beendete seine Laufbahn und wechselte sofort an die Seitenlinie. Der Isländer ist sich der schwere der Aufgabe bewusst, aber gab auch vor der Saison den Wiederaufstieg als Ziel aus.

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Im letzten Jahr wurden die Oberbergischen vom Saisonabbruch bei der Mission direkter Wiederaufstieg gestoppt. Nach einer durchwachsenen Hinrunde war man immer noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen, aber nach der Quotientenregel reichte es lediglich für den vierten Tabellenplatz. Doch die Bundesligarückkehr soll am besten nur um ein Jahr nach hinten verschoben worden sein.

Individuell gehört der VfL zu den stärksten Mannschaften der Liga. Rund um Kapitän Timm Schneider wurde eine schlagkräftige Truppe gebildet, die sich nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase mit drei Niederlagen in vier Spielen, wieder gefangen hat und aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert. Im Dreikampf um den Aufstieg mit dem HSV Hamburg und dem TuS Nettelstedt-Lübbecke hat man somit eine gute Ausgangslage für den Rest der Saison.

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Gäste klar favorisiert

Die Favoritenrolle liegt klar auf Seiten der Gäste, aber die Wölfe sind bekannt dafür, dass man gerade zu Hause gegen gute Mannschaften über sich hinauswachsen kann. ms

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