Handball - In der Landesliga hat die HG Königshofen/Sachsenflur am Sonntag um 17.30 Uhr den TSV Germania Malsch zu Gast Scharte sofort wieder auswetzen

Von 
Heike Barowski
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David Fischer hat die Marschroute ausgegeben: "Wir brauchen immer noch jeden Punkt im Abstiegskampf. Deshalb ist ein Sieg für uns äußerst wichtig."

© Sascha Renk

Nach dem kläglichen Einbruch am vergangenen Wochenende gegen Dossenheim will die HG Königshofen/Sachsenflur diese Scharte nun am Sonntag um 17.30 Uhr auswetzen. Zu Gast in der Tauber-Franken-Halle ist der TSV Germania Malsch. Die Mannschaft hat derzeit mit 17:17 Punkten den siebten Tabellenplatz inne.

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Schlagbar ist Malsch auf alle Fälle. So verlor der TSV zuletzt gegen die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim sowie gegen Leutershausen, besiegte jedoch im Gegenzug Viernheim, Bammental und Ketsch.

Wenn man sich einmal die Statistik zwischen Malsch und der HG anschaut, so gestaltet sich die Bilanz recht ausgeglichen. Es fällt auf, dass die HG die Spiele in der Reblandhalle in Malsch weder in dieser noch in der letzten Saison für sich entscheiden konnte. Rein vom Ergebnis her gab es jedoch eine Steigerung. Musste sich die HG in der Saison 2014/15 noch mit einer 18:35-Niederlage beschämt auf den Heimweg machen, sah es im November schon wesentlich besser aus. Hier führte die HG bis kurz vor Schluss und musste sich erst ganz am Ende dann doch noch mit 27:28 geschlagen geben. Nach dieser unglücklichen Niederlage ist es somit aus HG-Sicht höchste Zeit für eine Revanche.

Wie wichtig ein Sieg für Königshofen/Sachsenflur wäre, um endlich von diesem unsäglichen Abstiegsplatz wegzukommen, muss an dieser Stelle gar nicht noch einmal betont werden. Die Mannschaft muss jetzt wirklich alles daran setzen, um die dringend benötigten Punkte zu holen.

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Vielleicht gibt das Spiel des Tabellennachbarn Hemsbach gegen Wieblingen der HG schon vorab ein wenig Auftrieb. Denn das findet bereits am Samstagabend statt. Verliert Hemsbach, stehen die Chancen für einen Plätzetausch recht gut. Auch lohnt es sich, das Spiel von Viernheim gegen Bammental am Sonntag im Auge zu behalten. Verliert Viernheim und gewinnt im Gegenzug die HG, wäre auch hier ein Überholmanöver möglich.

Eine Siegessicherheit allein aus den Niederlagen der anderen zu schöpfen, reicht in dem Fall aber nicht. Um das Spiel "nach Hause zu bringen", muss die HG zur Bestform auflaufen. Denn mit Malsch hat sie eine sehr junge, fitte, ausdauernde und technisch gut ausgebildete Mannschaft vor sich.

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Da würde es schon helfen, wenn alle HG-Spieler einsatzbereit und hochmotiviert sind. Laut Teamsprecher David Fischer scheint auf jeden Fall die Motivation nicht das Problem zu sein. "Die Mannschaft will unbedingt das schwache Spiel gegen Dossenheim vergessen machen und den guten Handball aus den Vorspielen zeigen. Wir brauchen immer noch jeden Punkt im Abstiegskampf. Deshalb ist ein Sieg für uns äußerst wichtig. Außerdem folgen zwei Auswärtspartien, und da wäre es wichtig, mit einem weiteren Sieg im Rücken anzutreten."

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Übrigens: In der Saison 2014/15 hatte die HG den TSV Germania Malsch zu Hause eindeutig mit 28:19 besiegen können.

Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Wertheim