Handball - Zweitliga-Auswärtsspiel beim ASV Hamm-Westfalen Rimparer Wölfe zu Gast bei Freunden

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Wenn am heutigen Samstag um 19.15 Uhr, die Zweitliga-Begegnung zwischen dem gastgebenden ASV Hamm-Westfalen und den DJK Rimpar Wölfen angepfiffen wird, ruht für 60 Minuten die Freundschaft, die beide Lager jenseits des Parketts pflegen. Für die Wölfe geht es um weitere wichtige Punkte im Rennen um eine der Top-3-Platzierungen - und für Hamm geht es um das sportliche Überleben in der 2. Liga.

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Die Liga ist in dieser Saison noch unberechenbarer geworden, als sie es in den vergangenen Jahren bereits war. Eines der besten Beispiele hierfür ist der ASV Hamm-Westfalen. Vor der Runde noch als Kandidat auf eine der Spitzenpositionen beziehungsweise das obere Mittelfeld gehandelt, rangieren die Westfalen nach 25 Spieltagen auf Tabellenrang 17, also einem Abstiegsplatz. Ein schwacher Saisonstart und eine inkonstante Punktausbeute, zwar mit Siegen gegen Bietigheim und Nordhorn, aber eben auch schmerzhaften Niederlagen gegen Kellerteams aus Rostock, Neuhausen und Ferndorf brachten die Gastgeber in diese missliche Lage. Auswärts konnte der ASV bisher gerade einmal zwei Punkte einfahren, was die Abstiegssorgen, ähnlich wie bei den Wölfen in der Vorsaison, zudem noch verschärft.

Die Misere hatte die Entlassung von Niels Pfannenschmidt, dem Headcoach der Westfalen, im Februar zur Folge. Seither hat Stephan Just die Kommandobrücke übernommen, und der ASV scheint in die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben. Acht Punkte erbeutete das Team in den letzten sechs Pflichtspielen. So finden sich die Gastgeber der Wölfe seit Februar in puncto Effektivität in der Spitzengruppe der Liga wieder. Die Schwäche der Westfalen, Auswärtsspiele erfolgreich abzuschließen, zeigt zwar nach zwei Unentschieden gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim und TuSEM Essen eine minimal steigende Leistungskurve an, aber ist letztlich noch nicht überwunden. In den Heimspielen sind die Westfalen eine ähnliche Macht wie die DJK Rimpar im "Wolfsrevier".

In der letzten Spielzeit haben die Rimparer die Heimstärke des ASV Hamm am eigenen Leib zu spüren bekommen. Mit 30:36 musste man sich in Hamm geschlagen geben.

Es zählt die Gegenwart

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Doch letztlich ist auch egal, was in der Vergangenheit passiert ist. Es zählt nur die Gegenwart und es zählt letztlich natürlich auch der Wille, mit dem die Wölfe auch diese schwere Aufgabe meistern wollen. Sie fahren nach Hamm, um Zählbares mit ins Wolfsrevier zurück zu bringen. Ein Spiel beginnt eben bei 0:0 und es dauert 60 Minuten. In dieser Zeit kann viel passieren, Positives wie auch Negatives. me