Handball - Verfahren für die Saison 2020/21 wurde geändert Rimpar erhält Lizenz

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djk/hbl
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Das Lizenzierungsverfahren für die kommende Saison in der 1. und 2. Handball-Bundesliga musste aufgrund der aktuellen Lage völlig neu bewertet werden, da alle eingereichten Unterlagen bereits wenige Wochen nach der Frist absolut keine Aussagekraft mehr haben, da sich nahezu alle wirtschaftlichen Grundlagen geändert haben.

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Die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) hat deshalb entschieden, dass für die Spielzeit 2020/21 alle Vereine in der 1. und 2. Handball-Bundesliga die Lizenz erhalten, teilweise jedoch mit der Auflage der Begrenzung des Personalaufwands. Keine Lizenz erhält lediglich die HSG Krefeld, die allerdings als abgeschlagener Tabellenletzter der 2. Liga auch keine beantragt hatte.

Mit dieser Entscheidung, die unter dem Vorbehalt der jeweiligen sportlichen Qualifikation steht, will die Lizenzierungskommission ein positives, motivierendes und absolut notwendiges Zeichen an die Klubs senden.

Der DJK Rimpar Wölfe ist die Frist- und Formgerechte Einreichung der Lizenzunterlagen gelungen, so dass die Teilnahme am Spielbetrieb in der 2. Handball-Bundesliga – theoretisch sogar an der 1. Bundesliga – für die kommende Saison gesichert ist.

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„Noch vor Kurzem haben wir eine deutliche Zunahme der Finanzkraft der Klubs festgestellt. In dem aktuellen Prüfungsverfahren war eine fundierte Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit aufgrund der außergewöhnlichen Umstände nur sehr eingeschränkt möglich“, wird Rolf Nottmeier, Vorsitzender der Lizenzierungskommission in der Meldung der Liga zitiert, der weiter ausführt: „Wir haben daher bewusst mit Augenmaß unter Berücksichtigung der unverschuldeten Notlage der Vereine und Nutzung der Ermessensspielräume der Lizenzordnung diese positive Entscheidung getroffen.“

Da die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu dieser Zeit kaum überschaubar sind, hat die Lizenzierungskommission alle Vereine zu einer außerordentlichen Nachlizenzierung bis Ende August 2020 verpflichtet. Zu diesem Zeitpunkt sollte mehr Klarheit sowohl über die Fortsetzung des Spielbetriebs als auch über wesentliche finanzielle Auswirkungen der Corona-Pandemie bestehen.

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Die Wölfe begrüßen die Maßnahmen und Entscheidungen der HBL. Das positive Signal seitens der Liga gebe weiteren Mut, diese Krise gemeinschaftlich durchzustehen.

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„Der gesamte Handball-Profisport trifft die notwendigen Entscheidungen aus Überzeugung und will damit einen Beitrag leisten, die Corona-Pandemie bestmöglich einzudämmen, um schnellstmöglich den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können“, so die HBL djk/hbl