Handball - Niederlage in Plankstadt hält sich in Grenzen Neuling HG schlägt sich äußerst achtbar

Von 
Sascha Renk
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TSG Plankstadt - HG Königshofen/Sachsenflur 40:32

Die HG (in schwarzen Trikots, im Bild Dennis Meyer) zeigte vor allem im Angriff eine starke Leistung.

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Königshofen/Sachsenflur: Klotz (Tor), R. Meder (1 Tor), T. Meyer, D. Meyer (7), Gengel (2) , Sv. Meder (14/davon 7 siebenmeter), M. Fischer, Toth (6), D. Fischer (2), Hensel,

Mit großen Ambitionen traten "Die Keiler" der HG Königshofen/Sachsenflur in Plankstadt an. Nach der schwachen Vorstellung in Langensteinbach war die HG in der Verbandsliga dieses Mal auf Wiedergutmachung aus - und das merkte man ihr von der ersten Minute an.

Zwar fehlten Sebastian Meder und Neuzugang Ratiu David Radu, dennoch war ein ganz anderer Zug dahinter als zuletzt. Von Beginn an war Feuer im Spiel. Immer wieder narrte man die Abwehr der TSG und gestaltete so das Spiel sogar offen.

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Während der ersten 20 Minuten lag man die Außenseiter aus dem Taubertal sogar stets in Front. Erst als TSG-Trainer Niels Eichhorn Rückraumspieler Timm Kemptner ins Spiel brachte, begann die Partie zu kippen. Dies geschah auch durch starke "Unterstützung" der HG Königshofen/Sachsenflur, denn der Ball wurde einfach zu oft praktisch hergeschenkt.

Doch Sven Meder in Galaform hielt seine Mannschaft im Spiel. Vor allem von der Siebenmeter-Linie war er mal wieder sicher und verwandelte 100 Prozent seiner Strafwürfe. Kurz vor der Pause glich der Gast noch einmal zum 15:15 aus. Den längeren Atem hatten dann aber die Plankstadter, die mit einem direkt verwandelten Freiwurf den Halbzeitstand von 19:16 markierten.

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Nach der Pause war zunächst die HG wieder am Drücker. Hoch motiviert erkämpfte sie sich einige Bälle. Auch Martin Klotz entschärfte einige Würfe der Gastgeber hervorragend. Als Marcel Gengel nach einem Gegenstoß zum vermeintlichen Ausgleich traf, machten die Schiedsrichter dies jedoch mit einem Pfiff zu Nichte.

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Dennoch gab sich die HG nicht auf. Vorne lief es wie am Schnürchen, aber in der Abwehr bekam man keine Hand mehr an die gegnerischen Spieler. Das lag gewiss auch am schmalen Kader, aber mit der gezeigten Einstellung und dem spielerischen Vermögen kann man in der Verbandsliga sicherlich mithalten.

Plankstadt erzielte noch einige Kontertore und war auch auf den Außenpositionen deutlich besser. So endete das Spiel 40:32, doch "Die Keiler" zeigten sich deutlich besser als in der Vorwoche. Jetzt müssen allerdings im nächsten Heimspiel Punkte her, um nicht vollends im Tabellenkeller stecken zu bleiben.