AdUnit Billboard
Handball, Verbandsliga - HSG startet mit einem geschwächten Kader in die Saison / Trotzdem wollen die Taubertäler unter die besten vier der Tabelle kommen

„Mit links“ wird es für Dittigheim/TBB nicht gehen

Von 
Mike Kinzie
Lesedauer: 
Die HSG vor dem Verbandsliga-Start (hinten v.l.): Elias Liebe, Tobias Karl, Max Engert, Tobias Ehler, Moritz Reichhard, Hannes Ackermann. Mitte: Felix Maier, Thomas Keupp (Sportlicher Leiter), Philipp König (Co-Trainer), Martin Keupp (Trainer), Nika Engert (Physiotherapeutin), Felix Bloser. Vorne: Viktor Bodó, Martin Klotz, Ove Villmann, Chris Gluhak, Felix Rother. Es fehlen: Fabian Hintzsche, Samuel Hilpert, Dieter Reichert (Vorstand TV Dittigheim), Dirk Wagner (Abteilungsleiter Handball), Daniel Rakovic (Tormanntrainer). © HSG

Quo vadis, HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim? Nach rund einem Jahr Spielpause fällt es schwer, den derzeitigen Leistungsstand des Keupp-Teams im Vergleich zu den Ligakonkurrenten einzuschätzen. Vier Abgänge von Stammkräften aus dem erfolgreichen Kader der kurzen vorigen Saison gilt es zu kompensieren, denen nur drei Neuzugänge, alle aus dem Jugendbereich, gegenüberstehen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Verlassen haben die HSG Rückraumshooter Dennis Orf (TSV Rothenburg), die beiden Außenspieler Niklas Küpper (TV Hardheim) und Tizian Hartmann (eigenen Ib) sowie Henrik Nass (persönliche Gründe). Diese gestandenen Verbandsligaspieler werden die drei Neuen Elias Liebe (aus der Jugend der DJK Rimpar) sowie Fabian Hintzsche und Samuel Lippert (beide eigene Jugend) schwerlich auf Anhieb gleichwertig ersetzen können, so dass zumindest vorübergehend von einem Substanzverlust in der Mannschaft auszugehen ist.

Trotz der nicht gerade einfachen Vorbereitungszeit – so stand fast den gesamten Sommer über die Sporthalle nicht zur Verfügung – zeigt sich das Trainerteam um Martin Keupp nicht unzufrieden mit dem derzeitigen Leistungsstand seiner Mannschaft. In fünf Vorbereitungsspielen gegen ambitionierte bayerische Landesligisten blieb man bei vier Siegen und einem Unentschieden ungeschlagen. Auch die Neuen zeigten dabei vielversprechende Ansätze. Allerdings bedauert das Trainerteam, dass man nicht einen einzigen Linkshänder im Kader hat.

Durch die Zweiteilung der Verbandsliga in eine nördliche und eine südliche Staffel fallen die ganz weiten Auswärtsfahrten in dieser Saison weg, die HSG spielt schwerpunktmäßig in den Heidelberger Raum und gegen den TV Mosbach aus dem Bezirk Neckar-Odenwald. Die weiteren Gegner heißen TSVG Malsch, TSG Dossenheim, TSV Wieblingen, TSV Handschuhsheim und TVG Großsachsen II. Eigentlich durchweg alte Bekannte, doch noch ist nicht abzuschätzen, wie diese Vereine das Pandemiejahr überstanden haben und in welcher Form sie sich zu Rundenbeginn präsentieren.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Liga aufgeteilt

Die Trennung der Liga in zwei Siebenergruppen bedingt, dass nach einer Runde mit jeweils Hin- und Rückspielen die vier Erstplazierten jeder Staffel eine Meisterschafts-Playoffrunde gegen die Top 4 der anderen Staffel spielen, während die drei Teams am Tabellenende mit den drei Letzten aus der anderen Gruppe eine Abstiegsrunde spielen. Das Playoff um die Meisterschaft wird überkreuz im Pokalmodus ausgetragen, die Abstiegsrunde als komplette Runde mit jeweils Hin- und Rückspiel. Um nach Möglichkeit nichts mit dem Abstieg tun zu haben, muss es Ziel der HSG sein, in ihrer Staffel unter die besten vier Teams zu kommen.

Wie der Sportliche Leiter Thomas Keupp mitteilt, verfährt die HSG bei ihren Heimspielen, die durchweg samstags um 19.30 Uhr stattfinden werden, nach der 3G-Regel. So kann die Halle voll besetzt werden, allerdings gilt für alle Besucher in der Halle Maskenpflicht, auch am Platz während der Spiele.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1