Handball - DJK rückt nach Heimsieg gegen Henstedt Ulzburg auf den zweiten Platz vor und bleibt auf Bundesliga-Aufstiegskurs Längere Bank bringt Rimpar den Sieg

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Die "Wölfe" Rimpar (hier beim Wurf Benedikt Brielmeier) bleiben mit dem Heimsieg gegen Henstedt Ulzburg weiter auf Bundesliga-Aufstiegskurs.

© FN

DJK Rimpar - Henstedt U. 29:27

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Rimpar: Madert, Brustmann - L. Spieß 2, Kraus 7/5, Schmitt 3, Schömig 5/3, Bötsch 2, Schäffer 2, Kaufmann 7, Drude, T. Spieß, Winkler 1, Brielmeier, Sauer.

Spielfilm: 0:1, 3:1, 3:3, 4:5, 5:7, 7:7, 9:8, 10:10, 12:10, 12:11 (Halbzeit); 14:12, 14:14, 16:15, 16:17, 19:18, 21:19, 22:22, 24:23, 26:23, 27:25, 29:25, 29:27 (Endstand). - Zuschauer: 923.

Es war das erwartet schwere Spiel auf der Zielgeraden der zweiten Handball-Bundesliga - das Rimparer Überraschungsteam setzte sich in der erneut ausverkauften Heimspielstätte auch gegen die spielstarken Nordlichter aus Henstedt Ulzburg durch und rückte damit, nach der Niederlage von Bittenfeld, auf den zweiten Tabellenplatz vor.

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Trotz flotten Beginns und der schnellen 3:1-Führung nach fünf Minuten war früh erkennbar, dass es mit den "Frogs" eine ganz harte Nuss zu knacken galt, denn nur vier Zeigerumdrehungen später holte Jens Thöneböhn mit seinem Treffer zum 4:3 die Führung auf die Seite der Gäste.

Zwar egalisierte Wölfe-Kapitän Stefan Schmitt umgehend, aber der SV HU blieb zunächst am Drücker.

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Der linke Rückraum strahlte bei der Heimsieben in dieser Phase nur wenig Gefahr aus, und so dauerte es bis zur neunzehnten Spielminute, bis Sebastian Kraus die Führung beim 9:8 zurück zu den frenetisch angefeuerten Grün-Weißen holte. Zwei von Konstantin Madert parierte Strafwürfe halfen im Anschluss den Hausherren, ein knappes 12:11 mit auf den Weg in die Kabine zu nehmen.

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Doch auch nach dem Seitenwechsel ging der heiße Kampf mit gleichbleibender Spannung weiter. Steffen Kaufmann und Julian Bötsch erhöhten auf 14:12, doch nur zwei Minuten später glich Martin Larsen den Spielstand wieder aus. Der wurfstarke Tim Völzke, den die DJK-Defensive sträflich oft unbedrängt abschließen ließ, brachte die Gäste beim 17:16 ein letztes Mal in Front, denn die Treffsicherheit von Dominik Schömig und Sebastian Kraus von der Siebenmeterlinie sorgten schnell wieder für einen knappen Vorteil für die Wölfe.

Langsam machte sich nun auch die längere Bank der Hausherren in der anbrechenden Schlussphase bemerkbar. Steffen Kaufmann und Lars Spieß markierten mit ihren Toren zum 26:23 eine erste deutlichere Führung in der 54. Minute.

Als Kraus dann, bei noch 120 Sekunden auf der Uhr, zum vorentscheidenden 29:25 einnetzte, blieb den nie aufsteckenden Gästen lediglich noch Zeit für etwas Ergebniskosmetik, ehe sie sich mit leeren Händen auf die achtstündige Rückreise machen mussten. djk