AdUnit Billboard
Handball - Verbandsligist Tauberbischofsheim/Dittigheim will seine Minimalchance auf Tabellenplatz

HSG steht bei Großsachsen II vor einer ganz hohen Hürde

Von 
Mike Kinzie
Lesedauer: 

Zwei Teams mit entgegengesetzten Trends treffen am Samstagabend in der Sachsenhalle in Hirschberg aufeinander. Während Gastgeber TVG Großsachsen II nach zwei Niederlagen zu Beginn zuletzt dreimal in Folge gewann und sich auf den dritten Tabellenrang vorgeschoben hat, verlor die HSG nach dem Auftaktsieg in Malsch vier Mal in Folge und findet sich auf dem vorletzten Platz wieder.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Großsachsen II hat zuletzt zwei Mal aufhorchen lassen: Zunächst mit dem überraschenden Erfolg in Dossenheim, einem der Meisterschaftsfavoriten, und dann mit dem überaus deutlichen Heimerfolg gegen den TV Mosbach, den man mit 15 Toren Differenz aus der Halle schoss. Insofern gehen die Gastgeber als klarer Favorit in diese Partie.

Achtgeben muss die HSG-Abwehr wohl vor allem auf die beiden bisher erfolgreichsten Goalgetter bei Großsachsen II: Marcel Spindler, der in fünf Partien bisher 40 Tore erzielte, und Tim Lochmüller, der 26 Mal einnetzte. Doch bis auf das Spiel in Dossenheim konnte sich die Defensive der Gäste eigentlich immer gut in Szene setzen, dazu verfügt die HSG über ein starkes Torhüterduo. Vor allem auf ein erfolgreiches Toreverhindern gründen sich demnach auch die Hoffnungen, vielleicht doch für eine Überraschung sorgen zu können. Moral hat das Team von Trainer Martin Keupp bisher in jedem Spiel bewiesen – und nur über Kampf wird es für die Gäste etwas zu holen geben.

Leider hat sich die Hoffnung, dass man nach drei Wochen Pause gut erholt und mit vollem Kader ins Rennen gehen kann, nicht erfüllt. Mit Viktor Bodo fällt aufgrund einer Knieverletzung definitiv einer der besten Spieler aus. Felix Rother war zu Wochenbeginn noch krank, doch haben bei ihm die Verantwortlichen die Hoffnung, dass er mitwirken kann. Bei Felix Bloser, der nach seiner Schulter-OP in dieser Saison noch kein Spiel bestritten hat, entscheidet sich erst beim Abschlusstraining am Freitag, ob sein Comeback am Samstag möglich ist.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Eins ist allen Beteiligten bei der HSG klar: Sollte auch diese Partie verloren gehen, wird die Teilnahme an der Abstiegsrunde beinahe nicht mehr zu vermeiden sein. Um sich dieses nervenaufreibende Verfahren zu ersparen, gilt es nun unbedingt zu punkten, am besten natürlich doppelt. Dann hätte man es bei noch vier ausstehenden Heimspielen selber in der Hand, noch Platz vier und damit die Meister-Playoffs zu erreichen.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1