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 Handball - HSV Main-Tauber verliert Bezirksliga-Südwest-Partie gegen Heidingsfeld 23:27 Gastgeber bestraft Fehler

Von 
mmi
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TG Heidingsfeld II – HSV Main-Tauber 27:23

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HSV Main-Tauber: B. Schack (Tor); M. Schack (Tor); Kunzmann 7/1; Hingerl 5/3; Michel 3; Enzfelder 3; Merola 2; K. Roesler-Schlueter 2; T. Roesler-Schlueter 1; Eichelbrönner; Akbulut; Witt; Diehm.

Zuschauerzahl: 120.

„Beim zur Zeit wohl besten Team der Liga zu verlieren, ist sicherlich keine Schande. Dennoch ärgern wir uns sehr darüber. Dass wir hier keine Punkte mitnehmen, haben wir uns selbst zuzuschreiben.“ so HSV-Spielertrainer Kevin Roesler-Schlueter nach der Partie in der Handball-Herren-Bezirksliga Südwest Unterfranken in Würzburg.

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Es stand nach nicht einmal sechs Spielminuten schon 4:4. Im Anschluss bekam die robuste Heidingsfelder Abwehr um den starken Mittelblock mit Janik Nass und Rene Sampers mehr Zugriff. Fast sieben Minuten brauchten die Wertheimer nun für ihr nächstes Tor. Zeit, die die Hausherren nutzten, um zwischenzeitlich mit 8:5 in Führung zu gehen. Mitte der ersten Hälfte kam dann auch die HSV-Defensive in Fahrt. Die Abstimmung und das Verschieben gelang nun deutlich besser, was die zuvor so treffsicheren Heidingsfelder vor Probleme stellte. Eine ebenfalls knapp siebenminütige Torflaute der TGH nutzte man aus, um einen 11:7-Rückstand zu egalisieren. Zwar konnte der Gastgeber kurz vor der Pause nochmals mit zwei Treffern in Führung gehen, mit dem Halbzeitpfiff gelang es den Wertheimern jedoch auszugleichen. Die Heidingsfelder erwischten im zweiten Durchgang den besseren Start und gingen mit 18:15 in Führung. Wieder musste man einem Rückstand hinterherlaufen und dieser schien die Wertheimer etwas nervös zu machen. In Überzahl konnte man auf 18:17 verkürzen, ließ in Folge jedoch die Chance zum Ausgleich liegen. Dies bestraften die Gastgeber in den nächsten Angriffen eiskalt.

Eine knappe Viertelstunde vor Schluss betrug der Vorsprung der Turngemeinde einmal mehr drei Treffer. Doch der HSV ließ sich nicht abschütteln. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe inklusive Siebenmeter musste Heidingsfeld abermals in Unterzahl spielen. Doch wie schon zuvor war das Überzahlspiel der Wertheimer auch in dieser Phase mangelhaft. Auf den vergebenen Strafwurf folgten zwei Treffer der Hausherren, während der HSV ohne Tor blieb. Offensiv verlor man durch leichtsinnige Fehler mehrfach den Ballbesitz, dazu stellte man in Überzahl das Verteidigen nahezu ein. So konnten die Heidingsfelder ihre Führung auf sechs Tore ausbauen. Der HSV stemmte sich mit Kampf und Wille gegen die drohende Niederlage, und das große Comeback wäre auch nicht unmöglich gewesen. Der Meister konnte den Rückstand erneut auf drei Treffer verkürzen, und wieder waren es die eigenen Unzulänglichkeiten während einer weiteren Überzahl, die dafür sorgten, dass man nicht noch näher heran kam. So gewannen die Heidingsfelder am Ende verdient mit 27:23 und unterstrichen einmal mehr, warum sie dieses Jahr Topfavorit auf den Titel sind. Zu diesem darf man nach der Niederlage des ärgsten Verfolgers aus Großlangheim am späten Samstagabend fast schon gratulieren. Beim HSV ärgert man sich über das Ergebnis. Vor allem in den insgesamt sieben Überzahlsituationen machte man zu viele Fehler. Fehler, die die Heidingsfelder zumindest nicht in dieser Häufigkeit machten. Coach Roesler kann der Niederlage jedoch auch Positives abgewinnen: „So kurz nach dem Spiel überwiegt natürlich die Enttäuschung. Wir waren den Heidingsfelder ein ebenbürtiger Gegner und haben insgesamt ein gutes Spiel gezeigt. In den entscheidenden Situationen in der zweiten Hälfte haben wir uns jedoch einige individuelle Fehler geleistet.“ mmi