Handball - Damen der HG Königshofen/Sachsenflur gewinnen mit 25:23 Toren gegen die TG Neureut Ein harter Kampf bis zur Schlusssirene

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HG Königshofen/Sachsenflur - TG Neureut 25:23

Alina Meyer steuerte zum 25:23-Sieg ihrer Mannschaft gegen Neureut drei Treffer bei.

© Sascha Renk
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Königshofen/Sachsenflur: Bawidamann, Wilm (beide Tor), Vetter, Dittmann, Lang, Winkler (3), Nemet (5/1), Meyer (3), Häusler (10/6), Schäffner (4).

Ein hart erkämpfter 25:23-Sieg gelang dem Damenteam der HG Königshofen/Sachsenflur am Sonntag in eigener Halle gegen die TG Neureut.

Gegen diese Mannschaft spielte man erst in den vergangenen Wochen im Pokalturnier. Man musste sich da wegen eines eingeschränkten Kaders und eines überlegenen Gegners in der zweiten Hälfte geschlagen geben.

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Das wollte man am Sonntag besser machen. Allerdings musste die Mannschaft immer noch auf Sabine Schweizer und zusätzlich auf die angeschlagene Anna-Lena Roth verzichten. Dennoch ließ sich die HG nicht davon abhalten, den Gegner - der zu diesem Zeitpunkt in der Tabelle zwei Punkte mehr hatte - in eigener Halle zu schlagen.

Die Stärken Neureuts waren zuvor gut analysiert worden. Die HG-Damen wussten also von Anfang an, was zu tun war.. So gelang Alina Meyer das 3:1 (5.) durch ein gutes Kreisanspiel. Doch so leicht ließ sich der Gegner nicht abschütteln, und der Zwei-Tore-Vorsprung blieb daher noch einige Zeit bestehen (5:3, 12. Minute).

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Nach und nach stabilisierte sich die Abwehr der HG, und vorne verwandelte die Heimmannschaft ihre Chancen. Nach zwei aufeinander folgenden Toren von Häusler erarbeitete man sich die 9:5-Führung. Daraufhin folgte eine Auszeit des Gegners.

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Zeitweise konnte die HG die Kontertore der Neureuter nicht ganz verhindern, und so kam der Gegner noch einmal auf zwei Tore heran (10:8). Dieses Mal aber ließen die Taubertälerinnen nicht nach, und so erzielte man noch zwei weitere Tore und ging mit einem 12:8 in die Halbzeitpause.

Trainer Schad appellierte an die konstant spielende Abwehr. Man nahm sich vor, genau da anzuknüpfen, wie man vorgelegt hatte. In der zweiten Hälfte ragte vor allem Torhüterin Bawidamann mit einigen wichtigen Paraden heraus.

Der Gegner stellte auf eine "2-Manndeckung" um und probierte so noch einmal das Spiel zu drehen. Auch Judit Nemet war an diesem Tag bestens in Form. Sie erzielte fünf Tore, unter anderem das zum 25:19 (56.). Neureut gab sich aber bis in die letzten Sekunden nicht geschlagen. Durch ihr schnelles Spiel und die Manndeckung boten die Gäste einen Kampf bis zum Ende. hgd