Handball, 3. Liga - Derby des TV Kirchzell bei der HSG Rodgau/Nieder-Roden endete 30:30 Ein gerechtes Resultat

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HSG Rodgau/Nieder-Roden - TV Kirchzell 30:30 (11:15)

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Kirchzell: Vöhringer, J. Klimmer, Friedrich; Baier 8, Polixenidis, Bauer 5, Stark 7, Kunz 7/3, Corak, Göpfert 1, Orlovsky, Bloser, Ph. Klimmer 2.

Das Derby des TV Kirchzell bei der HSG Rodgau/Nieder-Roden am Donnerstag wurde das erwartet hart umkämpfte Spiel. Über 60 intensive Minuten wechselte die Führung hin und her, und auch am Ende konnte sich keines der Teams die entscheidenden Vorteile sichern. Das 30:30-Endergebnis ist das gerechte Resultat dieser Begegnung.

Die ersten Momente in der restlos ausverkauften Sporthalle Nieder-Roden gehörten den Gastgebern. In einer recht nervösen und hektischen Startphase zeigte sich das Team von Alex Hauptmann etwas entschlossener als die Jungs von Gottfried Kunz. Entsprechend lag die HSG mit 4:0 in Front, doch nach und nach sprang auch der Motor des TVK an. Als Kirchzell beim 11:10 zum ersten Mal in Führung ging, zog Alex Hauptmann die grüne Karte. Seine Auszeit brachte aber nicht den gewünschten Erfolg - Kirchzell führte zur Halbzeit mit 15:11.

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Nach dem Seitwenchsel kam Nieder-Roden langsam näher. In der 43. Minute war beim 20:20 wieder alles offen. Das Spiel kippte aber nicht vollends. Die HSG konnte bis in die letzten fünf Minuten mehrfach zwei Tore vorlegen, Kirchzell zog aber jedes Mal gleich. Die Begegnung stand auf des Messers Schneide und war an Dramatik nicht zu überbieten.

75 Sekunden vor dem Ende scheiterte Andi Kunz dann per Siebenmeter an Marvin Hoppenstaedt, und Timo Kaiser schoss sein Team im Gegenzug mit seinem achten Treffer zum 30:29 in Führung.

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Eine halbe Minute vor dem Schlusspfiff besprach Gottfried Kunz in einer Auszeit den letzten Angriff. Torwart Sandro Friedrich schaltete sich vorne ein, kam an den Ball und leitete ihn weiter zu Mario Stark, der dann Linksaußen André Göpfert bediente. Der wuchtete den Ball vorbei an Marco Rhein ins lange Eck. Der schnelle Gegenzug der HSG konnte unterbunden werden, und der direkte Freiwurf landete im TVK- Block.

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"Nach einem solchen Spielverlauf ist diese Punkteteilung mehr als gerecht. Alles in allem haben beide Teams unglaublich gekämpft und sich nichts geschenkt. Daher geht das so in Ordnung", resümierte Kunz. Sein Gegenüber Alex Hauptmann widersprach ihm nicht. tvk