2. Bundesliga - Dritte Rimparer Punkteteilung in Folge Die Wölfe fahren Achterbahn

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Rimpar - HC Rhein Vikings 22:22

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Rimpar: Brustmann, Wieser, Kraus, S. Schmitt, Schömig 1, Böhm 1, Gempp 2, Schäffer 1, P. Schmidt 4/3, Kaufmann 7, Siegler 2, Meyer, Herth 1/1, Sauer 3.

Am Ende war es die erwartete Abwehrschlacht zwischen zwei Mannschaften, deren Deckungsarbeit im Grunde ein Erfolgsgarant darstellt. Rimpar und der HC Rhein Vickings trennten sich in der 2. Handball-Bundesliga am Ende 22:22.

Nach der 6:4-Führung lief bei Rimpar so gut wie gar nichts mehr. Zwei Tore gelangen den Gastgebern noch bis zur Pause: 8:12. Ratlose Wölfe schlichen da in die Kabineund rätselten, was ihnen da widerfahren war - es war einfach zu wenig an Einsatz in Angriff und Abwehr, um ein Spiel auf Augenhöhe zu gestalten.

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Auch nach dem Wiederbeginn schienen die Wölfe irgendwie müde. Längst war Andreas Wieser im Tor, nachdem Max Brustmann von den nie richtig sicher wirkenden Schiedsrichterinnen gleich zwei Mal zwei Minuten auf die Bank geschickt worden war. Die ungerührten Gäste markierten daraufhin, die Überzahl nutzend, mit dem 15:10 erst einmal eine Fünf-Tore-Führung.

Doch dann hielt Andi Wieser plötzlich, was zu halten war. Und tatsächlich ging ein Ruck durch die Mannschaft von Trainer Matthias Obinger, als man sich eigener Qualitäten besann.

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Schnell egalisierte man den schon komfortablen Vorsprung "der Wikinger" und erarbeitete sich unter Anfeuerung eines nun begeisterten Publikums tatsächlich einen 20:17-Vorsprung. Noch eine Viertelstunde war da zu spielen, und alles schien auf einem guten Weg zu sein.

Zu viele Nachlässigkeiten

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Doch dann schlichen sich wieder diese Nachlässigkeiten ein, die sich schon in der Woche zuvor gegen Bietigheim so bitter gerächt hatten. Unnötige technische Fehler und überhastete Würfe ohne Not aufseiten der Gastgeber ließen die Gäste noch einmal Morgenluft schnuppern. Die nahmen solche unerwarteten Geschenke mehr als dankbar an, und plötzlich stand es drei Minuten vor dem Ende 20:22. Wieder mussten die Wölfe alles in die Waagschale werfen, um wenigstens nicht mit ganz leeren Händen dazustehen. Tatsächlich war es dann Patrick Schmidt, der mit einem Siebenmeter zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff das 22:22 markierte. riw