Handball - Dittigheim/Tauberbischofsheim gewinnt in Mosbach Deziemierte HSG feiert ersten Sieg

Von 
Mike Kinzie
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TV Mosbach – HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim 26:32

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Dittigheim/Tauberbischofsheim: Gluhak, Klotz (beide Tor), Rother (9 Tore), Maier (1), Nass (5), Hartmann (3), Keupp, Reichhard (2), Küpper (1),Bloser (2), Block, Ackermann, Engert (9/davon 7 Siebenmeter).

Stark ersatzgeschwächt mussten die Verbandsliga-Männer der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim bei Aufsteiger TV Mosbach antreten. Neben den langzeitverletzten Viktor Bodo und Tobias Ehler fielen kurzfristig auch Dennis Orf, Ove Villmann und Tobias Karl aus, Moritz Reichhard war nach Krankheitsnoch geschwächt und deshalb nur bedingt einsetzbar. Daher streifte sich der Sportliche Leiter Thomas Keupp wieder einmal selbst das grün-weiße Trikot. Es war klar, dass diese Partie kein Selbstläufer für die HSG werden würde. Hinzu kam, dass in der Mosbacher Jahnhalle ein Haftmittelverbot gilt, so dass die harzgewohnten Spieler mit dem ungewohnt glatten Spielgerät so ihre Probleme hatten.

Der Aufsteiger machte von Beginn an deutlich, dass man die Punkte in der eigenen Halle behalten wollte. Es wurde auf beiden Seiten energisch zugegriffen, so dass die Schiedsrichter ordentlich Arbeit bekamen.

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Es wurde aber auch Handball gespielt,. Nach verteiltem Spiel bis zum 7:7 nach einer Viertelstunde schien der Gastgeber ein wenig die Oberhand zu gewinnen, setzte sich beim 10:7 erstmals mit drei und beim 12:8 sogar mit vier Toren ab. Die HSG gab aber niemals auf und kämpfte sich durch eine immer stärker werdende Abwehrleistung wieder heran und glich durch Henrik Nass praktisch mit der Pausensirene zum 14:14 aus. Der Kreisläufer machte sein bisher bestes Spiel für die HSG und war bis zur Pause schon vier Mal erfolgreich. Zudem machte sich in dieser wichtigen Phase die Hereinnahme von Thomas Keupp im Abwehrzentrum stark bemerkbar. Durch viele Ballgewinne und schnellem Spiel nach vorne, wodurch einfache Tore herausgespielt wurden, hatte auch Tizian Hartmann mit drei Toren im ersten Abschnitt großen Anteil am Remis.

Nach der Pause das gleiche Bild: Verteiltes Spiel, Torerfolge hüben wie drüben, ohne dass ein Team sich absetzen konnte. 19:19 stand es nach 40 Minuten, als ein Mosbacher Spieler eine glattrote Karte sah. Danach schien vorübergehend die HSG die Oberhand zu gewinnen und setzte sich beim 27:23 sogar mit vier Toren ab. Das war jedoch noch nicht die Vorentscheidung, denn einige Fehler bei den Gästen ermöglichten den tapfer kämpfenden Hausherren fünf Minuten vor Abpfiff beim 26:27 erneut den Anschluss. Trainer Keupp nahm eine dringend benötigte Auszeit, um den Lauf des TV zu unterbrechen. Diese Maßnahme erwies sich als erfolgreich, und die HSG traf in einem starken Schlussspurt ohne Gegentor noch fünf Mal zum 26:32 Endstand.

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Überragender Mann der zweiten Hälfte war Max Engert, der in diesem Abschnitt acht seiner insgesamt neun Tore warf und dabei ganz nervenstark alle sieben Strafwürfen verwandelte. Obwohl der Kkader sehr stark dezimiert war, zeigte sich die HSG kämpferisch und bewies eindrucksvoll, dass die Moral in der Mannschaft absolut stimmt.