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Handball - Das Team von Triner Julian Thomann zeigt beim TV Großwallstadt eine starke Leistung und gewinnt mit 29:25

Derbysieg wirkt für die Rimparer Wölfe wie ein Brustlöser

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fj
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TV Großwallstadt – DJK Rimpar Wölfe 25:29

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Rimpar: Mallwitz, Wieser (beide Tor), Schmidt (10 Tore), Dayan (6), Kaufmann (6), Schömig (2), Sauer (2), Kovacic (2), Baumgarten (1), Karle, Jaeger, Dürr, Meyer, Merk.

Zuschauer: 500.

Nach einem überragenden Kampf und einer sowohl entschlossenen, wie auch konzentrierten Leistung, holen die Wölfe einen enorm wichtigen Sieg gegen den TV Großwallstadt. Einen großen Anteil am Erfolg hatten auch die zahlreich mitgereisten Fans. Mit so einer Einstellung möchte das Team von Trainer Julian Thomann bereits am morgigen Samstag, 20. November, in der Westpress Arena in Hamm für eine Überraschung sorgen.

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In Elsenfeld dominierten die Mainfranken das Spiel von Beginn an und ließen an diesem Tag keinen Zweifel daran, dass die zwei Punkte mit nach Hause genommen werden sollen.

Vor dem Spiel hatte es allerdings alles andere als gut ausgesehen, was die personelle Situation anging: So war neben den Ausfällen um Valentin Neagu, Lukas Böhm und Benedikt Brielmeier, mit Felix Jaeger ein weiterer Rückraumspieler kurzfristig hinzugekommen. Er konnte lediglich als Notfallalternative auf der Bank Platz nehmen. Mit Yonatan Dayan, Patrick Schmidt und Steffen Kaufmann standen nur drei fitte Rückraumspielern zur Verfügung.

Dennoch: Vom Start weg explodierten die Gäste dabei förmlich und zwangen Großwallstadts Trainer Ralf Bader bereits in der 9. Spielminute beim Stand von 1:5 zur ersten Auszeit. Aufgrund einer enormen Effizienz im eigenen Angriff, angetrieben durch die Ex-Großwallstädter Patrick Schmidt und Steffen Kaufmann, behaupteten die Wölfe aber stets ihre Führung. So ging es mit 17:12 aus Wölfe-Sicht in die Halbzeitpause.

In der zweite Hälfte setzten sich die Gäste weiter ab und nach 36 Minuten hieß es 15:23. Die Gastgeber fanden in dieser Phase einfach keinen Zugriff auf die stark aufgelegte Rückraumachse und mussten zudem in der zweiten Halbzeit auch noch verletzungsbedingt auf Savvas Savvas verzichten. Selbst nach vier Toren in Folge für Großwallstadt, durch die der TVG noch mal auf drei Tore herankam, ließen die Wölfe sich nicht beirren und fuhren den Sieg mit einem kühlen Kopf am Ende souverän nach Hause.

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Mit Hoffnungen nach Hamm

Mit so einer Leistung kann sich die Mannschaft von Julian Thomann durchaus auch Hoffnungen auf eine Überraschung in Hamm machen. Die Aufgabe wird dabei aber alles andere als einfach: So fahren die Grün-Weißen zu einem absoluten Top-Team, dass sich mit 14:6 Punkten, berechtigter Weise zu dem Kreis der Aufstiegsanwärter zählen darf. Mit gleichen Minuspunkten zu Rang zwei steht der ASV momentan mit einem Spiel weniger auf Platz fünf. Die Westfalen verloren in dieser Saison ausschließlich gegen die Top-Teams aus Gummersbach und Essen.

Blickt man auf den Kader des Teams von Trainer Michael Lerscht, ist das auch alles andere als verwunderlich. Der Abgang von Merten Krings vor der Saison wurde durch den aus Lemgo gekommenen Dani Baijens kompensiert. Weiter sind die Gastgeber auf den anderen Positionen ebenfalls zum Teil doppelt hochkarätig besetzt. fj

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