Verbandsliga - HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim empfängt TV Ispringen / Gäste haben bislang nur zwei Minuspunkte auf dem Konto Der langzeitverletzte Viktor Bodo gibt vermutlich sein Comeback

Von 
Mike Kinzie
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Nach langer Verletzung kehrt Victor Bobo zurück. © Jutta Muck

Wenn nicht die Entwicklung der Pandemiezahlen noch einen Strich durch die Rechnung macht, erwarten die Handball-Männer der HSG Dittigheim/ TBB am Samstag um 19.30 Uhr den TV Ispringen zum dritten Heimspiel dieser Saison. Nach zuletzt drei Siegen und dem Vorrücken auf Tabellenplatz drei gehen die Gastgeber mit breiter Brust in diese Partie.

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Für Optimismus beim Trainergespann Keupp/ König sorgt auch die Rückkehr von Viktor Bodo, der nach seiner langen Verletzungspause erstmals wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann. Sein Mitwirken macht das HSG-Angriffsspiel noch druckvoller und variabler. Moritz Reichhard dagegen ist gesundheitlich immer noch angeschlagen und wird wohl eine Pause erhalten.

Der Gegner aus Ispringen ist derzeit hinsichtlich seiner Leistungsstärke schwer einzuschätzen, hat der TV – coronabedingt – bisher erst drei Partien ausgetragen. Zwei davon wurden allerdings gewonnen, und so liegen die Gäste mit erst zwei Minuspunkten sogar besser als die HSG. In der vergangenen Runde gewann jedes Team sein jeweiliges Heimspiel, wobei es beide Male schwer erkämpfte Erfolge waren. So darf man auch diesmal eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe erwarten, in der die bessere Tagesform den Ausschlag geben dürfte.

Betrachtet man den bisherigen Saisonverlauf, kann man bei der HSG feststellen: Vorne hui - hinten pfui! Auch wenn Trainer Martin Keupp nicht alles bei der Abwehrarbeit schlecht gesehen hat, macht sein Team doch regelmäßig zu viele individuelle Fehler und ermöglicht dem Gegner so zu viele einfache Tore. Dies gilt es dringend abzustellen. Die Angriffsmaschine dagegen rollt. Zuletzt wurde drei Mal nacheinander die 30-Tore-Marke geknackt. Das Mitwirken von Viktor Bodo dürfte hier noch einen zusätzlichen Schub bringen.

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Positiv fällt bei der HSG im bisherigen Rundenverlauf die große Effektivität bei den Strafwürfen auf. War es in der Vergangenheit öfter so, dass – gerade in kritischen Spielphasen – etliche Siebenmeter verworfen wurden, so treffen in dieser Saison die beiden etatmäßigen Schützen mit großer Regelmäßigkeit. Felix Rother ging bisher elf Mal an die Linie und traf zehn Mal, Max Engert war bei seinen zehn Strafwürfen neunmal erfolgreich. Können die beiden diese Treffsicherheit beibehalten, kann das in engen Spielen ein ganz großes Plus für ihr Team sein.