Handball - Nach kleiner Schwächephase im zweiten Durchgang gewinnt Buchen klar in Heilbronn Bereit für das absolute Spitzenspiel

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sir
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SV Heilbronn – TSV Buchen 21:28

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Buchen: Nirmaier, Djappa (beide Tor), Kraft (9/3), Gremminger, Weber (1), Große, Weis, Omrcanin (5), Kleinert, Schmitt (1), Weimer (5), Dosch (2).

Wer sich im Moment die Tabellensituation der Handball-Bezirksliga anschaut, wird schnell bemerken, dass sich zum Ende der Saison ein Dreikampf um die Tabellenspitze abspielt. So streiten sich die NSU Neckarsulm II, HSG Staufer Bad Wimpfen/Biberach und der TSV Buchen um die Meisterschaft. Ab sofort befinden sich in Coach Wieners Ansprachen immer drei Begriffe: „Gewinnen, 110 Prozent und Endspiel“. Denn für alle ist nun klar: Will man das Ziel Aufstieg erreichen, muss jedes Spiel gewonnen werden.

So fuhr man fest entschlossen nach Heilbronn, um die nächsten wichtigen Punkte einzusammeln. Die Motivation wurde leicht getrübt durch einige angeschlagene Spieler. Doch wer die Herren aus Buchen kennt, weiß, dass diese nicht den Kopf in den Sand stecken.

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Zu Beginn gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel. Vor allem auf der Seite der Hausherren präsentierte sich Joshua Rippelmeier als Wurfmaschine und erzielte die ersten vier der sechs Heimtore. Doch die Buchener reagierten in der Defensive und zogen dem Koloss durch eine einstudierte Abwehrformation den Zahn. Die Abwehr stand, und der Angriff kam, nach anfänglichen Schwierigkeiten, auch immer besser Schwung. So erarbeitete man sich eine Halbzeitführung von 12:8.

Den Anfang der zweiten Hälfte würden einige Akteure auf der Seite der Herren aus Buchen lieber vorspulen. Es schlich sich eine ungewohnte Konzentrationsschwäche ein. So stand es in der 40. Minute 15:15. Einzig Torhüter Fabian Nirmaier zeigte die nötige Moral und bewahrte den TSV vor einer Umverteilung des Kräfteverhältnisses. Durch einen akrobatisch verwandelten Heber läutete Kai Dosch das Erwachen der Buchener ein. Man fand zurück in die Spur und setzte sich wieder Tor für Tor ab. In den letzten Minuten übernahm der stark spielende Philipp Kraft mehrmals das Zepter und führte die Herren zum 28:21-Auswärtserfolg.

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Im Anschluss konnte man sich über zwei weitere wichtige Punkte auf dem Konto freuen. Jedoch kennt jeder Spieler das Restprogramm der Mannschaft und schielt mit einem Auge schon auf das nächste Endspiel am kommenden Samstag um 20 Uhr: Da erwartet der TSV den HSG Staufer Bad Wimpfen/Biberach zum absoluten Topsspiel um den Aufstieg in der eigenen Halle. sir