Handball - Vor dem Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen stimmt die Rimpar Wölfe vor allem die Personalsituation positiv An Fastnacht gewinnt das Rudel gern

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djk
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Beim Fastnachtsspiel in der s.Oliver-Arena am Samstag sind nach dem Comeback von Dominik Schömig (grünes Trikot) fast alle Akteure wieder verfügbar. © Frank Scheuring

Die närrische Zeit erreicht an diesem Wochenende ihren Höhepunkt, und viele Menschen zieht es zum gemeinsamen Feiern auf die Straßen. Doch auch die DJK Rimparer Wölfe haben in den letzten Spielen einige Gründe für positive Stimmung bei Fans und Verantwortlichen geliefert. Nachdem mit der Unterstützung in der heimischen s.Oliver-Arena fünf der letzten sechs Heimspiele gewonnen wurden, lohnt es sich sicher, trotz der vielen Fastnachtsumzüge, auch am Samstag wieder in die Halle zu kommen und das Wolfsrudel zum nächsten Sieg zu peitschen ( Anwurf: 19.30 Uhr).

Negativer Eintracht-Trend

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Der VfL Eintracht Hagen, der am Wochenende in Würzburg gastiert, kämpft allerdings in der letzten Zeit gegen einen negativen Trend. In den vergangenen Wochen wurden die Spiele der Südwestfalen zumeist erst spät gegen Ende der Partien zu deren Ungunsten entschieden. Das führt dennoch nicht dazu, den Gegner, der nun den Abstiegsrängen immer näherkommt, auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die engen Niederlagen sprechen nicht für einen Qualitätsmangel im Team, sondern dafür, dass Hagen in jedem Spiel absolut mithalten kann, sich lediglich in den entscheidenden Szenen zu „unclever“ angestellt hatte.

Positiv stimmen kann bei den Wölfen aktuell die Personalsituation: Trainer Matthias Obinger kann nahezu aus dem vollem Kader schöpfen, da nach dem Comeback des langzeitverletzten Dominik Schömig und der Rückkehr einiger angeschlagener Spieler, fast alle Akteure verfügbar sind.

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Lediglich Linksaußen Fin Backs musste zuletzt seinem Stammverein MT Melsungen aushelfen, denen Michael Allendorf verletzt fehlt. Nun bleibt der Linksaußen ohnehin vorerst außer Gefecht, weil er sich unter der Woche einer Blinddarmoperation unterziehen musste.

In den letzten beiden Jahren haben die Wölfe jeweils gute Erfahrungen mit den Spielen am Fastnachtswochenende gemacht. Sowohl 2018 gab es einen klaren Heimsieg gegen die HG Saarlouis, als auch 2017, da wurde ein knapper 28:26-Erfolg zuhause gegen den EHV Aue gelandet, womit die Historie ein gutes Omen für die Begegnung gegen Hagen bildet. djk