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Oberliga Baden-Württemberg

Wichtiger Sieg für den FSV Hollenbach

Nach dem 1:0 gegen Reutlingen kann der Neuling beruhigt den Partien gegen SG Sonnenhof Großaspach und Stuttgarter Kickers entgegen blicken

Von 
Herbert Schmerbeck
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Philipp Hörner, der Torhüter des Oberligisten FSV Hollenbach, hielt im Heimspiel gegen den SSV Reutlingen seinen „Kasten“ sauber. © Herbert Schmerbeck

FSV Hollenbach – SSV Reutlingen 1:0

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Hollenbach: Hörner, Nzuzi (88. Rohmer), Schülke, Hahn, Kleinschrodt, Scherer (83. Schmelzle), Schmitt (90.+1 Kurz), Hofmann, Jonas Limbach, Uhl, Krieger (73. Minder).

Reutlingen: Piu, Staiger, Sagert, Lübke (79. Sanyang), Jovan Djermanovic (63.Leyhr), Mayer, Gorgoglione, Kuengienda (72. Vladan Djermanovic ), Krajinovic, Cabraja, Lennerth (58. Beifuß).

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Tor: 1:0 (55.) Samuel Schmitt. – Schiedsrichter: Kadir Yagci ( Seitingen-Oberflacht). – Zuschauer: 370.

Dem FSV Hollenbach ist ein ganz wichtiger Dreier gelungen. Die nächsten Aufgaben haben es allerdings in sich, denn am kommenden Mittwoch und Samstag geht es in der Englischen Woche nun gegen die Spitzenteams SG Sonnenhof Großaspach und Stuttgarter Kickers. Nach dem 1:0 gegen den SSV Reutlingen steht der FSV nun mit soliden elf Punkten auf Rang sieben der Oberliga und kann so ohne großen Druck auf die nächsten beiden Spiel schauen.

„Mit dem 1:0 können wir zufrieden sein“, sagte Hollenbachs Trainer Martin Kleinschrodt. „Es war ein dreckiger Sieg in einem sehr intensiven Spiel.“

Beide Mannschaften legten viel Tempo vor, standen in der Defensive aber sicher. So war vor den Toren nur wenig los. Dann übernahm Reutlingen bis zur Pause die Kontrolle. Hollenbach kam nicht richtig in die Zweikämpfe, machte die Räume aber eng. So hatten die Gäste zwar mehr Ballbesitz, konnten damit aber nicht allzu viel anfangen, da die Hollenbacher nur wenige Lücken offenbarten. Reutlingen ließ zwar den Ball laufen, kam aber kaum in Position für einen guten Abschluss. Dann kam aber Onesi Kuengienda in der 24. Minute zum Kopfball, und FSV-Torwart Philipp Hörner rettete mit einer starken Parade. Drei Minuten später war er erneut gefordert. Dieses Mal lief Kuengienda auf ihn zu und Hörner schnappte ihm den Ball vom Fuß. Bis zur Pause hatte dann keine Mannschaft mehr eine große Möglichkeit.

„In der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht“, sagte Reutlingens Trainer Albert Lennerth. „Wir hatten ein gutes Aufbauspiel und sind auch in die Tiefe gekommen. Die zweite Halbzeit ist dann inakzeptabel. Mit 20 Prozent weniger funktioniert es einfach nicht.“

FSV reißt das Spiel an sich

Nach dem Seitenwechsel war der FSV besser in den Zweikämpfen, ließ Reutlingen nicht mehr so kombinieren und riss langsam das Spiel selbst an sich. Matthias Hahn gab dann auch in der 52. Minute aus 17 Metern den ersten Warnschuss ab, zielte aber knapp vorbei.

Kurz darauf fiel das 1:0. Michael Kleinschrodt lief in den Strafraum, suchte den Abschluss, Torwart Enrico Piu konnte klären, faustete aber auf die Brust von Samuel Schmitt, von wo der Ball im Netz landete.

Hollenbach blieb dran und wollte nachlegen. Doch der Kopfball von Michael Kleinschrodt in der 67. Minute war etwas zu hoch. Einen Freistoß von Schmitt ließ Piu prallen, doch ein Reutlinger klärte. Eine Minute danach wurde ein Schuss von Hahn noch an den Pfosten abgefälscht. Auch die Versuche von Schmitt (81.) und Lorenz Minder (85.) landeten nicht im Ziel. So wäre bei einem Schuss von Samuel Mayer in der 88. Minute beinahe noch der Ausgleich gefallen, doch Hörner parierte erneut. So blieb es bei dem knappen 1:0 für den FSV.

„In der ersten Hälfte haben die schon ihre Klasse gezeigt“, sagte Kleinschrodt. „In der Halbzeit haben wir dann angesprochen, dass wir Reutlingen aus dem Spiel nehmen wollen.“ Dies klappte dann auch. Und Manager Karl-Heinz Sprügel teilte dann auch noch ein Sonderlob an Philipp Hörner aus. „Er hat eine sehr starke Leistung gezeigt und in der ersten Halbzeit überragend gehalten.“ Außerdem fielen in einer insgesamt guten Mannschaftsleistung Michael Kleinschrodt durch seine Laufarbeit und auch Hahn positiv auf.

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