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 Fußball - Schiedsrichtervereinigung Buchen ehrt ihre Kreissieger im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ / Große Ehrung folgt in der Sportschule Schöneck Wertschätzung und auch Bestätigung

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Die Sieger der „Danke-Schiri“-Aktion im Fußballkreis Buchen, im Bild (von links): Klaus Zimmermann (Fußballkreisvorsitzender), Willi Holderbach, Julia Sturm, Daniel Schäfer und Schiedsrichter-Obmann Felix Beuchert. © BFV

Die Schiedsrichtervereinigung Buchen hat ihre Kreissieger der Aktion „Danke Schiri“ geehrt. In der Kategorie Frauen wurde Julia Sturm ausgezeichnet, bei den Schiedsrichtern U50 fiel die Wahl auf Daniel Schäfer, Sieger der Kategorie Ü50 ist Willi Holderbach. Zusammen mit den Siegern der anderen Kreisschiedsrichtervereinigungen werden sie außerdem zur großen Ehrung am 9. Februar in die Sportschule Schöneck eingeladen, wo dann in jeder Kategorie ein BFV-Sieger gekürt wird.

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„Die Ehrung bedeutet mir sehr viel. Ich freue mich, dass meine Schiedsrichtervereinigung durch diese Ehrung Anerkennung und Wertschätzung zeigt und mir das Gefühl gibt eine gute Schiedsrichterin zu sein.“ Kein Wunder, Julia Sturm ist 24 Jahre jung und seit mehr als 10 Jahren an der Pfeife aktiv. Und damit nicht genug. Sie ist Mitglied im Kreisschiedsrichter-Ausschuss, leitet die Jung-Schiedsrichter-Gruppe, steht insbesondere Mädchen als Ansprechpartnerin zur Verfügung, fördert den Nachwuchs als Coach und Patin.

Erfahrungen weitergeben

„Am Schiedsrichtersein mag ich die Zusammenarbeit im Team. Es ist toll, die Erfahrungen, die ich gemacht habe, an jüngere und neue Schiris weitergeben zu können“, beschreibt Sturm ihre Motivation. „Julia ist von Grund auf ein umgänglicher Charakter und versucht stets das Positive zu sehen und in den Vordergrund zu stellen“, lobt Felix Beuchert, Schiedsrichter-Obmann im Kreis Buchen. Auch auf Grund dieser positiven Ausstrahlung gelingt es ihr, in ihrem Verein und darüber hinaus immer wieder Nachwuchs zu begeistern. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie wertvoll es ist, die andere Seite am Fußball kennenzulernen und so Situationen auf dem Platz ganz anders zu sehen. „Außerdem hat Schiedsrichter Sein mein Selbstbewusstsein und mein Durchsetzungsvermögen gestärkt.“

Auch Daniel Schäfer legte mit nur 14 Jahren die Schiedsrichter-Prüfung ab. „Was 2009 noch ein Hobby war, ist nun zur Leidenschaft geworden. Ich habe als Schiedsrichter schon viel mehr erreicht als ich es als Spieler jemals hätte können“, erzählt Schäfer. In zehn Jahren an der Pfeife habe sich der 24-Jährige zum „Leuchtturm und ranghöchsten Schiri“ entwickelt, lobt Beuchert. Das Wissen, das er in den hohen Spielklassen erworben hat, gibt er gern an den Nachwuchs weiter. Auch ohne offiziellen Auftrag besucht er „seine Kameraden“ und gibt ihnen Feedback, wobei er „Optimierungspotenziale grundsätzlich in positiver Art und Weise anspricht“, weiß Beuchert zu schätzen. Bei Lehrveranstaltungen sei er diskussionsfreudig, ansonsten ein „absolut umgänglicher und positiver Kamerad, der voll und ganz für den Fußball lebt“. Die Ehrung bei „Danke Schiri“ ist Motivation für Schäfer: „Ich hoffe ein Vorbild für die Jungen sein zu können, damit sie mit dem gleichen Engagement an die Sache gehen wie ich. Man muss auch manchen Rückschlag vertragen, dennoch darf man nie aufgeben und muss sein Ziel weiter verfolgen.“

Stets auf Konsens bedacht

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Willi Holderbach erinnert sich: „Schon als kleiner Bub war ich dem Fußball sehr verbunden. Da ich aber als Spieler über Jugend- und Freizeitmannschaften nicht hinaus kam, entschied ich mich spontan, Schiedsrichter zu werden. Gleich nach meinen ersten Spielleitungen erfuhr ich eine sehr große Bestätigung.“ Die Freude an dem Hobby hielt an. Auch heute, 50 Jahre später, leitet Holderbach noch zahlreiche Spiele. Auf dem Laufenden bleiben ist dabei unerlässlich. „Auch wenn Willi zum „alten Eisen“ gehört, verweigert er sich nicht der Mitarbeit und der Diskussionen bei Lehrabenden, wenn es etwa um Regeländerungen geht“, lobt Beuchert. Zwar immer auf Konsens bedacht, scheue der 69-Jährige jedoch keine kritischen Worte. Seine wertvolle Lebens- und Schiedsrichtererfahrung gibt er gerne an den Nachwuchs weiter.

Aber auch bei „den Frauen in seinem Leben“ gilt sein Dank: „Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch keine drei Mal in der ganzen Zeit meine Kickschuhe selbst putzen musste“, erzählt Holderbach schmunzelnd. bfv