Oberliga Baden-Württemberg - FSV Hollenbach ist daheim gegen den SV Oberachern gefordert / Robuster Gegner erwartet Wenninger ist nicht Angst und Bange

Von 
Herbert Schmerbeck
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Voller Einsatz, so wie hier von Manuel Hofmann (Nummer 15) im Luftduell, wird morgen von allen Hollenbachern im Heimspiel gegen den SV Oberachern gefordert sein.

© Robert Stolz

Die Entwicklung stimmt, die Ergebnisse noch nicht immer. Marcus Wenninger, Trainer des Fußball-Oberligisten, ist zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft in den jüngsten Spielen. Das Engagement, die kämpferische Einstellung stimmt. Was auch immer mehr hinzukommt, ist die Torgefährlichkeit. Was aber noch fehlt, ist die eiskalte Verwertung der Chancen.

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"Wir haben im Training daran gearbeitet", sagt Wenninger. Er hofft, dass sich am Samstag (Beginn 15 Uhr) in der heimischen "Jako Arena" gegen den SV Oberachern weitere Erfolgserlebnisse einstellen. "Wenn es darum geht, weiter Fantasie in Richtung Klassenerhalt zu haben, dann müssen wir einen Dreier holen", sagt Wenninger. Die Tabellensituation thematisiert er dieser Tage nicht gern. "Wenn man das immer wieder anspricht. Wenn man immer wieder sagt, dass man gewinnen muss, dann kann das zu einer Blockade führen", sagt der FSV-Coach. "Deshalb haben wir den Ansatz, Spiel für Spiel anzugehen und immer 100 Prozent geben zu wollen. Wir wollen immer gewinnen." Zu viel Druck will er aber nicht aufbauen. "Primär geht es darum, die Leistung auf den Platz zu bringen. Ob es dann am Ende reicht, wird man sehen."

Stets "enge Kisten"

Bisher ging es zwischen Oberachern und Hollenbach immer eng zu. Die beiden Aufeinandertreffen in der "Jako Arena" endeten 2:2 und 3:2. Beim Hinspiel in Oberachern hieß es 1:1. "Das ist eine körperlich sehr starke Mannschaft", sagt Wenninger. "Es ist nicht einfach, gegen die zu spielen. Die kommen viel über die Körperlichkeit. Wir würden den Kampf aber gerne annehmen."

Und wieder geht es gegen einen direkten Konkurrenten. Der 17. empfängt den 13. Wenninger sieht dies etwas anders. "Wenn wir gewinnen, ist es wieder ein direkter Konkurrent", sagt er. "Sollten wir das nicht schaffen, dann erstmal nicht."

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Betrachtet man den Abstand der beiden Mannschaften, hat er recht: Acht Zähler trennen beide Konkurrenten. Aber darauf schaut der Coach nur bedingt. "Als Trainer betrachtet man das große Ganze", sagt er.

"Und wenn ich sehe, wie sich die Mannschaft zuletzt präsentiert hat, ist mir nicht Angst und Bange, dass wir noch den einen oder anderen Punkt holen. Für was es am Ende reicht, muss man abwarten. Wir haben ja die Hypothek aus der Vorrunde mitzutragen", so Wenninger.