Fußball, Bezirksliga Hohenlohe - Wachbacher Heimremis sehr unglücklich - Gegentor in sechster Nachspielminute / Mulfingen kann wohl langsam für die Kreisliga A planen Weikersheim/S. peilt Klassenverbleib an

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Heimerfolg: Einen wichtigen Sieg landete die SGM Weikersheim/Schäftersheim (gelb, hier fällt ein Treffer) in der Bezirksliga gegen den TSV Dünsbach.

© Robert Stolz

Weikersheim/S. - Dünsbach 4:2

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Tore: 0:1 (24., Eigentor) Maximilian Hammel, 1:1 (30) Yassine Zienecker, 1:2 (35.) D. Daniel Gronbach, 2:2 (52.) Robin Waldmann, 3:2 (67.) Fabian Schmitt, 4:2 (87.) Fabian Schmitt - Schiedsrichter: Markus Kaiser/Heilbronn - Zuschauer: 140.

In einer kampfbetonten ersten Hälfte merkte man beiden Mannschaften an, dass viel auf dem Spiel stand in Sachen Abstiegskampf. Bereits in der fünften Minute hatten die Gäste ihre erste Chance, als ein direkt ausgeführter Eckball am Pfosten landete. Die Heimmannschaft war durch diese frühe Aktion die gesamte erste Hälfte etwas verunsichert und kam nicht gut ins Spiel. Eine verunglückte Kopfballrückgabe aufs eigene Tor, die zum 0:1 für die Gäste führte, machte die Unsicherheit deutlich. Jedoch fünf Minuten später glich Zienecker nach schöner Vorarbeit von Scheidel zum 1:1 aus. Doch die SGM durfte nicht lange aufatmen, denn in der 35. Minute erzielte Gronbach den Führungstreffer für die Gäste nach Unsicherheiten des Heimtorwarts. Kurz vor der Pause wurde Eifert im Strafraum elfmeterreif gefoult, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. So ging es mit 1:2 in die Pause. Die SGM kehrte gestärkt in die zweite Hälfte zurück und glich in der 52. Minute verdient durch Waldmann zum 2:2 aus. Jetzt hatte die Heimelf den Gegner im Griff und steigerte sich enorm gegenüber der ersten Hälfte. So ließ auch der Führungstreffer nicht mehr lange auf sich warten. Schmitts Freistoß aus dem Halbfeld unterschätzte der Gästetorhüter und der Ball fiel zum vielumjubelten 3:2 ins Netz. Die SGM ließ nicht nach und ein schöner Fallrückzieher von Zienecker traf nur die Latte. In der 87. Minute machte Schmitt mit einem Freistoßtor den 4:2-Sieg perfekt. Aufgrund einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gewann die SGM dieses Spiel verdient. Schiedsrichter Kaiser hatte in einer hartgeführten Partie viel zu tun und leitete das Spiel alles in allem gut. Wachbach - Weissbach/N. 1:1

Tore: 1:0 (45.) Jannik Ruck, 1:1 (90.+6) Andre Ostermaier - Schiedsrichter: Wolfgang Wittkowski /Ellwangen - Zuschauer: 160.

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Ein in der zweiten Hälfte kurioses Spiel endete am Ende aus Wachbacher Sicht unglücklich 1:1 unentschieden. In der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams zunächst. Erst im letzten Drittel der Spielzeit kam Wachbach stärker auf. Zunächst scheiterte Gerner knapp, als er nach flacher Hereingabe knapp am Tor vorbei schoss. Besser machte es in der 45. Minute Ruck, der einen Ball von Kißling allerdings nur noch über die Linie drücken musste. Die zweite Hälfte war geprägt von ausgelassenen Konterchancen und Verletzungen der Gästemannschaft. Zuerst musste Torhüter Foss durch einen Feldspieler ersetzt werden, anschließend musste auch dieser verletzt ausgewechselt werden. Wachbach ließ viele Konterchancen teils fahrlässig aus, bekam allerdings auch ein Tor wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt. Die vielen langen Unterbrechungen unterbrachen den Wachbacher Spielfluss und hatten zudem eine lange Nachspielzeit zur Folge. In dieser kam es wie so oft, den Gästen reichte ein schlecht geklärter Kopfball, um aus dem Getümmel den etwas schmeichelhaften Ausgleich zu erzielen. Michelfeld - Öhringen 0:3

Tore: 0:1 (19.) Joannis Papakostas, 0:2 (37.) Joannis Papkostas, 0:3 (50.) Marin Kartela - Schiedsrichter: Antonio Agazio/Winnenden - Zuschauer: 120.

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Der Tabellenführer entledigte sich der Pflichtaufgabe in eindrucksvoller Manier. Zur Halbzeit führte man bereits mit 2:0 und verwaltete nach dem Pausentee das Ergebnis. Nach dem frühen 3:0 durch Kartel war die Begegnung frühzeitig entschieden. Weitere Informationen lagen nicht rechtzeitig vor. Altenmünster - Mulfingen 3:1

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Tore: 1:0 (20.) Michael Kranz, 2:0 (37.) Michael Kranz, 2:1 (51.) Johannes Müller, 3:1 (75.) Dennis Sami - Schiedsrichter: Can Daler/Heidenheim an der Brenz - Zuschauer: 100.

Der VfR landete einen 3:1-Pflichtsieg gegen Mulfingen. Grün-Weiß machte es sich in der zweiten Hälfte selbst schwer und musste dann noch mal was tun. In der Anfangsphase lieferten sich beide Mannschaften ein verteiltes Spiel. Wenn der VfR den Ball schnell laufenließ, sah man, warum die Gäste weit unten stehen. So war dann auch das 1:0 schnell über die rechte Seite gespielt. Fuchs setzte sich energisch durch. Sein Pass in die Mitte erreichte Langer, der sich auf die Grundlinie dribbelte. Von da setzte er Munz ein, dessen Schuss am Pfosten landete. Kranz stand goldrichtig und verwertete den Abpraller zur Führung. Auch das 2:0 fiel mit schnellem Spiel über außen. Langer setzte sich diesmal über rechts durch. In der Mitte musste Kranz nur noch aus kurzer Distanz einschieben. Kurz vor der Pause wachte Mulfingen auf und hatte eine große Chance. Torspieler Wiedmann war auf der Hut.

In der zweiten Hälfte hatte der VfR auf Gewinner-Modus umgeschaltet, was gewaltig schief ging. Mulfingen war nun im Spiel und es dauerte gar nicht lange, da stand es 2:1.

Die Gäste spielten sich über links durch und in der Mitte wurde die scharfe Hereingabe von Müller über die Linie gedrückt. Von der Überlegenheit der ersten Hälfte war nichts mehr zu sehen und der VfR hatte Glück, dass Ziegler im glänzend parierenden Torspieler Wiedmann seinen Meister fand (58.). Kurz darauf war es Eckart, der mit dem Kopf knapp scheiterte (61.). Da lag der Ausgleich in der Luft. Erst eine Viertelstunde vor Schluss berappelte sich der VfR wieder. Ein Konter führte dann zum Siegtreffer. Langer leitete den Ball gleich zu Sami weiter. Der lief allein Richtung Tor und vollstreckte clever.

Kurz darauf wieder Sami allein vorm Tor, diesmal reichte es nicht zu vierten Treffer des VfR, Die Gäste steckten dann auf und der VfR hätte das Ergebnis noch höher schrauben können. Ludwig war da noch zweimal aussichtsreich positioniert. Trotz der miesen zweiten Hälfte des VfR war das Ergebnis am Ende aber doch gerecht. Crailsheim II - Sindringen/E. 0:6

Tore: 0:1 (6.) Fabio Roth, 0:2 (38.) Robin Winkler, 0:3 (47.) Fabio Roth, 0:4 (50.) Julian Winkler, 0:5 (71.) Fabio Roth, 0:6 (80.) Manuel Baier - Schiedsrichter: Nicolas Ott/Schöntal - Zuschauer: 75 - Rot: Maximilian Fritz (Crailsheim, 30.).

Die Gegentore für die "Zweite" des TSV fielen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Die Treffer zu Beginn der Partie und direkt nach Wiederanpfiff läuteten die Niederlage ein und ziehen den TSV Crailsheim II immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Nachdem ein Treffer wegen Abseitsstellung des Sindringer Stürmers noch aberkannt wurde, setzte sich bereits in der 6. Minute der überragende Roth auf der linken Seite schön durch und ließ Renk mit seinem strammen Schuss aus 16 Metern keine Abwehrmöglichkeit. Fünf Minuten später war Keeper Renk zur Stelle und rettete in höchster Not vor dem durchgebrochenen Stürmer. Nach einem Freistoß von Öztürk verpasste Gentner in der 14. Minute den Ball freistehend vorm Tor. In der 29. Minute sah Fritz wegen Haltens die rote Karte. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als Notbremse. In der 36. Minute wehrte der Sindringer Torwart Gebhardts Kopfball nach einer genau getimten Flanke von Jawara ab. Den anschließenden Konter verwertetet Winkler zum 0:2. Öztürk hatte kurz vor der Pause noch zwei Möglichkeiten. Ein Ball ging weit übers Tor, einen Freistoß wehrte die Mauer ab. Nach der Pause wollten die Ilgenfritz-Schützlinge nochmals alles versuchen, waren aber durch einen Doppelschlag in der 47. und 50. Minute durch Roth und Winkler endgültig geschlagen. In der 71. Minute kassierte der TSV das 0:5. Nach einer Ecke für die Gelb-Schwarzen leiteten die Sindringer wieder einen Konter ein.

Roth, den die "Zweite" nie in den Griff bekam, krönte seine hervorragende Leistung mit seinem dritten Treffer, allerdings auch begünstigt durch einen eklatanten Abwehrfehler. Nach einem wiederholten Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung fiel in der 80. Minute der 0:6-Endstand durch den eingewechselten Baier. Gentner verletzte sich in der Schlussminute nach einem Foul, das nicht geahndet wurde, schwer und musste das Feld verlassen. Pfedelbach - Hessental 6:0

Tore: 1:0 (14.) Patrick Braun, 2:0 (26.) Markus Schilling, 3:0 (56.) Marco Rehklau, 4:0 (67.) Jens Schmidgall, 5:0 (76.) Marvin Hilkert, 6:0 (88.) Patrick Braun - Schiedsrichter: G. Korb/Neckarsulm - Zuschauer: 150 - Gelb-Rot: Marco Fischer (Hessental, 75.) - Rot: Alexander Becker (Hessental, 90.).

Bereits nach 14 Minuten ging Pfedelbach durch Braun mit 1:0 in Führung. Rehklau hatte sich über rechts durchgesetzt und den Ball maßgenau in die Mitte auf Braun gepasst. Dieser verwandelte direkt unhaltbar ins untere linke Eck. Zwölf Minuten später erhöhte Schilling auf 2:0. Pfedelbach kontrollierte Ball und Gegner. Nach der Pause ein ähnliches Bild. Pfedelbach war hochüberlegen.

In der 56. Minute war es Rehklau, der das Ergebnis auf 3:0 schraubte. Hessental ließ jede Gegenwehr vermissen und musste in der 67. Minute gar das 4:0 durch Schmidgall hinnehmen. Dem aber noch nicht genug. Hilkert und Braun schraubten das Ergebnis auf am Ende 6:0. Hessental dezimierte sich zudem durch zwei Feldverweise. Obersontheim - Gaisbach 0:0

Schiedsrichter: A. Wülk/Igersheim - Zuschauer: 130.

Beide Teams riskierten in dieser Begegnung anfangs nicht all zu viel, waren während dieser Phase lediglich drauf bedacht, keine Fehler zu machen, so dass sich eine gewisse Chancenarmut abzeichnete. Der SSV Gaisbach war, wie erwartet, spielerisch stark, während Obersontheim kämpferisch dagegen hielt. In der 28. Minute war Zerr Garant für das 0:0, der einen Freistoß aus dem Winkel in wirklich ausgezeichneter Manier fischte. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich ein klasse Spiel, dem nur die Tore fehlten.

Die zweite Hälfte wurde eingeläutet von einer wahren Chancenorgie auf beiden Seiten. Zuerst ein Alleingang von Eder, bei dem Gaisbachs Abwehrspieler wie Slalomstangen wirkten, jedoch war bei Eberle Endstation.

Auf der anderen Seite brauchte Obersontheim das Glück des Tüchtigen, um bei kritischen Situationen nicht in Rückstand zu geraten. Dann hatten beide für eine Weile ihr Pulver verschossen, so das man sich auf eine spannende Endphase gefasst machen durfte. Diese kam auch mit einer Großchance für Gaisbach, während Eberle per Fußabwehr eine klare Torchance abwehrte. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten wollte bis zum Schlusspfiff auf keiner Seite mehr ein Tor gelingen. Es wird sich zeigen, ob der eine Punkt für Obersontheim einen Gewinn darstellt. Braunsbach - Gründelhardt/O. 1:1

Tore: 1:0 (73.) Daniel Walz, 1:1 (86) Daniel Würtemberger - Schiedsrichter: W. Regenspurger/Heilbronn - Zuschauer: 175.

Wöchentlich grüßt das Murmeltier: Wieder brachte der TSV eine Führung nicht über die Zeit und musste in der 86. Minute den Ausgleichstreffer hinnehmen. Dabei war beiden Mannschaften die ungewohnte sommerliche Temperatur bereits in der ersten Hälfte anzumerken. Die Heimelf wurde in der achten und zwölften Minute vom gut leitenden Schiedsrichter Wolfgang Regenspurger aus Heilbronn wegen Abseitsstellungen zurückgepfiffen.

In der 13. Minute ein erster Schussversuch der aktiveren Heimelf durch Neu. Die Gäste aus Gründelhardt waren in der ersten Hälfte vor allem bei Eckbällen gefährlich. So auch bei ihrer ersten Chance in der 14. Minute, als Braunsbachs Keeper Fritsch nach einer Ecke einen Schuss aus kurzer Distanz noch klärte.

Im Gegenzug verzog Braunsbachs Kapitän Diemer allein vor Gründelhardts Schlussmann Köger denkbar knapp. Weiterhin hatte die Heimelf mehr Torchancen als die Gäste, die sich in der Halbzeit von ihrem Trainer Rushiti eine deutliche und laute Ansprache anhören mussten. In der zweiten Hälfte klärte Braunsbachs Torwart Fritsch die beiden besten Gästechancen in der 48. und 61. Minute.

Auf Braunsbachs Seite machte es Walz besser, der in der 73. Minute eine Flanke von Bauer per Kopf zur Führung im Gästegehäuse unterbrachte. In der Schussphase wurden die Gäste offensiver und wurden belohnt.

In der 86. Minute kamen sie durch einen Fernschuss von Würtemberger zum 1:1-Ausgleich.

Ausgesprochen bitter für die Heimelf: Zum dritten Mal in Folge mussten sie einen späten Ausgleichstreffer hinnehmen. Aufgrund des Spielverlaufs ging das Endergebnis jedoch in Ordnung.