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Kurzinterview

Wann Strerath wieder mit den FN telefonieren möchte

Neckarelzer Trainer sieht im Stadtduell gegen den FV Mosbach seine Mannschaft in der Außenseiterrolle

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ferö/Bild: Martin Herrmann
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Die Spielvereinigung Neckarelz kletterte vom Tabellenende nach sieben Spieltagen auf Rang sechs. Die Fränkischen Nachrichten befragten Cheftrainer Stefan Strerath vor dem brisanten Derby gegen den Tabellenführer FV Mosbach zu seinen Ambitionen.

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Herr Strerath, eigentlich wollten Sie vor der Runde nach über vier Jahren als Trainer in Neckarelz aufhören. Haben Sie wieder Spaß am Trainerjob?

Stefan Strerath: Es stimmt, doch der Präsident hat meinen Wunsch mit einem „Nein“ abgeschmettert. Man ist dann doch in einer solchen Situation hin- und hergerissen. Es war bisher meine beste Verpflichtung, als ich dann Rolf Lang als mehr oder weniger gleichberechtigten Trainer gewinnen konnte. Damit gestaltet es sich alles doch angenehmer. Außerdem habe ich noch in Personalunion die Aufgaben des Sportlichen Leiters.

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Sie sind jetzt über vier Jahre in Neckarelz als Trainer?

Strerath: Insgesamt sind es schon 19 Jahre, die ich in Neckarelz mit Fußball verbracht habe – von unten bis oben und wieder runter. Jetzt war eine komplett neue Mannschaft zusammenzustellen, nachdem es schon im letzten Jahr mit vielen Jugendspielern schwierig gewesen ist.

Rollen Sie jetzt das Feld von hinten auf?

Strerath (lacht): Wäre schön, ist aber nicht realistisch. Wir wollen uns stabilisieren und nehmen natürlich jeden Erfolg mit. Die nächsten Spiele gegen Mosbach, in Königshofen und daheim gegen Mudau werden zeigen, wohin der Weg führt. Ganz frech gesagt: Holen wir in diesen Spielen neun Punkte, können wir ja noch mal telefonieren.

Alle Derbys der vergangenen Jahre gewann Neckarelz. Wie ist Ihre Einschätzung?

Strerath: Die Vorzeichen sind jetzt ganz andere. Es kommt eine Mannschaft mit sechs Siegen in sechs Spielen, die sich gegenüber dem Vorjahr weiter verstärkt hat. Der FV Mosbach ist ganz klar der Favorit. Wenn sie in diesem Jahr nicht den Titel holen, wird es großen Frust geben. So wie es aussieht, sind sie auf einem guten Weg. Wir werden uns nach allen Möglichkeiten wehren und versuchen, das Bestmögliche herauszuholen. Wir wären natürlich froh, wenn wir die Ersten wären, die dem FV Mosbach eine Niederlage beibringen. Leider fehlt uns Kestrin Gashi nach seiner in letzter Sekunde in Nassig erhaltenen Gelb-Roten Karte sehr. ferö/Bild: Martin Herrmann

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