Bezirksliga Hohenlohe - Sindringen-Ernsbach ist auf dem Weg zur Meisterschaft nicht zu stoppen / Elf Punkte Abstand zum Tabellenzweiten Obersontheim Wachbach plagen weiter Personalsorgen

Von 
Robert Stolz
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Trotz personeller Probleme will der SV Wachbach am morgigen Samstag natürlich auch in Altenmünster punkten. Unser Bild zeigt eine Torraumszene im Spiel gegen den TSV Neuenstein. © Robert Stolz

Die SG Sindringen-Ernsbach (40 Punkte) ist auf ihrem Weg zur Bezirksligameisterschaft nicht zu stoppen. Elf Punkte beträgt der Vorsprung vor dem Zweiten Obersontheim (29), weil Obersontheim gepatzt hat wie auch der TSV Michelfeld (28). Der SV Wachbach (26) kam nach seinem Kantersieg gegen ein überfordertes Schlusslicht wieder näher an diese beiden Teams heran. Für die SGM Markelsheim/Elpersheim (16) sieht es nach dem Sieg gegen Michelfeld ganz gut aus, man liegt drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, hat aber den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. Am letzten Spieltag muss die Reuss-Elf nach Niedernhall, Wachbach tritt in Altenmünster an. Der SV Mulfingen (16) steht vor der schweren Heimaufgabe gegen den Tabellenführer Sindringen-Ernsbach.

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VfR Altenmünster – SV Wachbach: Wenn selbst eine von Personalnot gebeutelte Wachbacher Mannschaft das Schlusslicht mit 8:0 vom Platz fegt, zeigt dies: Braunsbach war sehr schwach, der Wachbacher Sieg darf nicht überbewertet werden. Trainer Arben Kaludra sieht dies ebenso: „Aufgrund unserer prekären Kadersituation war ein so deutliches Ergebnis gegen Braunsbach nicht abzusehen. Insbesondere die neu in die Startelf gerückten Spieler haben ihre Sache toll gemacht. Dennoch bewerten wir das Spiel gegen ersatzgeschwächte Gäste nicht über. Gegen die unberechenbare Mannschaft aus Altenmünster wird es ein ganz anderes Spiel. Sie haben ein paar Schlüsselspieler, die es auszuschalten gilt. Wir wollen uns unbedingt mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Dann hätten wir trotz schwieriger Begleitumstände eine einigermaßen ordentliche Vorrunde gespielt.“ Wachbach fehlen weiter wichtige Spieler. Der SV trifft in Altenmünster auf einen Gegner, der sich für eine unterirdische Leistung bei der 1:2-Niederlage in Untermünkheim rehabilitieren will.

TSV Braunsbach – Spfr. Bühlerzell: Das Tabellenschlusslicht war in Wachbach total überfordert und ging mit 0:8 unter. Der Abstieg ist längst besiegelt, es geht nur noch darum, die Runde anständig zu Ende zu spielen. Angesichts der bisherigen Ergebnisse ist gegen Bühlerzell mit Niederlage Nummer 14 zu rechnen. Bühlerzell gab im Derby in Ilshofen ein lebenszeichen und will mit einem Sieg in der Tabelle klettern.

TSV Ilshofen II – VfL Mainhardt: Nach vier Siegen unterlag Ilshofen zuhause im Derby den Sportfreunden Bühlerzell und wurde in seinem Vorwärtsdrang gestoppt. Im Heimspiel hat man nun den Aufsteiger Mainhardt zu Gast, der zuletzt daheim gegen Neuenstein mit 2:6 untergegangen ist. Tritt Ilshofen wieder mit Oberliga-Verstärkung an wird es auch für Mainhardt schwer.

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TSV Neuenstein – TSV Hessental: Überraschend hoch gewann Neuenstein in Mainhardt und hält mit 21 Punkten Rang sechs in der Tabelle. Der Schein trügt, denn bis zum Abstiegsrelegationsplatz beträgt der Abstand lediglich fünf Punkte. Daher gilt es gegen Hessental zu punkten. Der Vorletzte ließ durch das Unentschieden gegen Obersontheim aufhorchen, ob dies eine Trendwende einläutet, bleibt abzuwarten.

TSV Obersontheim – TSV Dünsbach: Wieder einmal hat Obersontheim gepatzt. Und das gegen einen Gegner im Tabellenkeller. So kann man natürlich dem Tabellenführer nicht auf den Fersen bleiben. Mit Dünsbach kommt nun eine unangenehme Mannschaft, die auswärts eine sehr gute Bilanz hat und von sieben Partien vier gewonnen hat. Die Heimelf steht unter Druck, da nur ein Sieg hilft, Platz zwei zu verteidigen.

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SV Mulfingen – SG Sindringen-Ernsbach: Wieder einmal gab es für den SV Mulfingen auswärts nichts zu holen, in Dünsbach verlor die Binder-Truppe glatt mit 0:3. Mit der SG Sindringen-Ernsbach haben die Mulfinger nun einen übermächtigen Gegner zu gast. Die Frage wird sein: kann man die Niederlage in Grenzen halten? Angesichts des Siegeslaufs der SG scheint nur die Höhe des Sindringer Sieges offen zu sein. Angesichts der miserablen Heimbilanz der Mulfinger, die erst im 13. Saisonspiel den ersten Heimsieg feiern konnten, muss sich der SV auch auf ein Desaster einstellen.

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SGM Niedernhall/Weißbach – SGM Markelsheim/Elpersheim: Mit zwei Siegen in Folge konnte sich die SGM Markelsheim/Elpersheim in der Tabelle nach hinten etwas absetzen. Gegen den Tabellendritten Michelfeld zeigte die Reuss-Elf eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung und gewann, wenn auch erst kurz vor Spielende, verdient. Trainer Marco Reuss zeigte sich sehr zufrieden. „Es war eine wirklich starke Leistung meiner Mannschaft. Nach Niedernhall können wir ohne Druck fahren. Es wird ein offenes Match, in dem ich hoffe, dass meine Jungs noch einmal alles rausholen.“

TSV Michelfeld – TuRa Untermünkheim: Zwei Niederlagen in Folge haben den Kontakt des TSV Michelfeld zum Spitzenreiter vorerst einmal abreissen lassen. Im Heimspiel gegen Untermünkheim sollte die Negativserie beendet werden können. Der TuRa hat auswärts noch kein Spiel gewonnen und hängt seit Wochen im Tabellenkeller auf einem Abstiegsplatz fest. Michelfeld ist die viertbeste Heimelf mit fünf Siegen bei 20:8-Toren.