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Bezirksliga Hohenlohe - Schwere Spiele für Relegation

Wachbach ist dran

Von 
Robert Stolz
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Maxi Hammel und Felix Stodal stellten mit ihren Toren den Sieg der SGM Weikersheim/Sch./L. gegen Dünsbach sicher. © Robert Stolz

Nach fünf Spielen ohne Sieg ist der TSV Ilshofen II (57) zwar noch Erster, aber da auch der zweite Untermünkheim (54) überraschend Punkte abgegeben hat, ist plötzlich auch der SV Wachbach (51) wieder im Spiel um den Relegationsplatz. Und schon heute könnte der SV im Spitzenspiel mit einem Sieg gegen Untermünkheim gleichziehen. Wachbach hat bereits ein Spiel mehr ausgetragen.

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Nach der Derbyniederlage hat der SV Wachbach mit zwei Siegen die richtige Reaktion gezeigt. „Und das mit einem sehr dezimierten Kader“ sagt Trainer Kaludra. „Ein Sonderlob muss ich Jannik Wohlfarth aussprechen, der aus der Not heraus auf einer ungewohnten Verteidigerposition überragende Leistungen zeigte. Gegen Niedernhall profitierten wir auch von den Auswechslungen von Foss und Braun. Wir denken weiter von Spiel zu Spiel und schauen, was am Ende herausspringt.“

Zuletzt musste Wachbach kurzfristig fünf Spieler ersetzen und konnte kaum durchwechseln. „Nun geht es weiter mit dem Topspiel gegen Untermünkheim und dem unangenehmen Gegner Mainhardt. Vier Spiele in zehn Tagen sind grenzwertig. Die Belastung für das Team ist enorm. Jan Thomas und Florian Dörner mussten mit Muskelverletzungen ausgewechselt werden. „Ich hoffe, sie können auflaufen. Wer noch zum Kader dazu stößt müssen wir abwarten.“ Untermünkheim ist für Kaludra eine ausgebuffte Mannschaft mit Landesligaerfahrung.

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Gegen Mainhardt hat es der SV schwer, weil sie gut verteidigen und gefährliche Konter setzen können. „Wir wollen uns für die Vorrundenniederlage revanchieren.“ Mit Felix Weiß und Marco Schmieg werden vermutlich beide Stürmer fehlen.

Weikersheimer Utopien

Einmal verloren, einmal gewonnen: das Auf und Ab bei der SGM Weikersheim/Sch./L. geht weiter. Und damit auch die Chance, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Die SGM hat in der Rückrunde bisher nur sieben Punkte geholt, das ist die drittschlechteste Bilanz. Und als nächstes Spiel steht die Partie in Bühlerzell an, der besten Rückrundenmannschaft zusammen mit Wachbach. Gegen Untermünkheim war kein Sieg zu erwarten, trotz eigener Führung ging die Partie letztlich klar verloren. Dann wieder das andere Gesicht gegen Dünsbach: eine gute Reaktion gezeigt, trotz Personalnot gekämpft und verdient gewonnen. Trainer Joe Strauß-Brix stellt lapidar fest: „Ich gehe davon aus, dass diese Runde 40 Punkte zum Klassenerhalt nötig sind. Bedeutet, von sechs Spielen müssten wir fünf gewinnen.“ Das erscheint utopisch, auch weil am Sonntag gleich sieben Spieler fehlen, aus verschiedenen Gründen.

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