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Verbandsliga Nordbaden - Gommersdorf bringt vom Auswärtsspiel beim Letzten die drei Punkte mit

VfR mit einem „dreckigen 1:0“

Von 
Eugen Bartl
Lesedauer: 

FV Kirchfeld - Gommersdorf 0:1

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Kirchfeld: Erinikos, Böhm, Demir, Saravanja (65. Balaban), Kovacevic, Holzinger (61., Petre), Westphal (78. Diringer), Kunz, Demirci, Roos, Jerkovic (75. Begovic).

Gommersdorf: Petrowski, Bender, Breuninger, Mütsch (46., Schuler), Geissler, Feger, Cebulla (60. Walter), Weippert (90., Bauer), Herrmann, Schmidt (85. Rehrauer), Baust.

Tore: 0:1 (75.) Max Schmidt. – Schiedsrichter: Niklas Diehm (Pforzheim). – Zuschauer: 120.

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Nicht unverdient nahm der VfR Gommersdorf die drei Verbandsliga-Punkte aus dem Karlsruher Norden mit nach Hause. In der 75. Minute gelang Max Schmidt mit einer Energieleistung gegen mehrere Abwehrspieler der goldene Treffer für die Jagsttäler. Der Tabellenletzte Kirchfeld versuchte zwar in der restlichen Spielzeit, wenigstens einen Punkt zu ergattern, doch konnten die Fortunen weder VfR-Torhüter Dennis Petrowski noch die Gommersdorfer Abwehr in richtige Gefahr bringen. Zu einfach waren ihre Versuche gestrickt. Durch meist lange Bälle in den Strafraum probierten sie zum Erfolg zu kommen, was aber die Gommersdorfer vor fast keine Probleme mehr stellte.

Gommersdorf tat sich im Spielaufbau zunächst schwer und kam nur sporadisch in Tornähe. Den ersten Warnschuss der Gommersdorfer gab Simon Bender (18.) ab, nachdem ihm Max Schmidt aufgelegt hatte. Die aggressive Spielweise der Platzherren ließ den VfR Gommersdorf nicht richtig zur Entfaltung kommen. Zu schnell wurden die Bälle verloren, einfache Bälle nicht sauber gespielt. Mit viel Kampfgeist glichen die Platzherren ihre spielerischen Defizite aus. Erst nach einer halben Stunde kamen die Gommersdorfer in die Gänge. Wiederum Simon Bender (33.) hatte dann eine Möglichkeit, als FV-Torhüter Stavros Erinkos eine weite Flanke unterlief. Doch sein Schuss ging weit drüber, weil die ungewollte Vorlage schwer zu verarbeiten war. Bis zur Halbzeit bestimmten die Gäste den Ablauf des Geschehens.

Verletzungsbedingt – VfR-Abwehrchef Patrick Mütsch zog sich nach einem Zusammenprall eine Beule am Kopf zu – mussten die Gommersdorfer wechseln und umstellen. Beide Teams versuchten, mit Einsatz die Oberhand zu gewinnen. Die Gommersdorfer konnten ihre Vorteile im Spiel nach vorne zunächst aber nicht umsetzten. Möglichkeiten für die Hogen-Truppe taten sich erst nach einer starken Stunde auf. Zwei Mal war Max Schmidt beteiligt. In der 60. Minute schickte ihn Jann Baust in den Strafraum. Sein Flachschuss ging aber knapp vorbei. Kurz darauf flankte Simon Bender (62.) zur Mitte, wo erneut Max Schmidt zur Stelle war. Sein Kopfball verfehlte aber das Tor. Zehn Minuten später sorgte der agile Angreifer der Gommersdorfer mit seinem Treffer für die Entscheidung. Danach versäumten es die Jagsttäler, durch genaue Zuspiele für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Oft landete manch gut gemeintes Zuspiel beim Gegner. „Wir haben schon weit bessere Spiele abgeliefert. Aber dieses dreckige 1:0 nehmen wir auch mit. Verdient war der Sieg allemal“, sagte nachher der spielende Co-Trainer Tobias Scheifler.

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