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Bezirksliga Hohenlohe

VfB plant, „den Bock umzustoßen“

Niederstetten möchte nachlegen, Wachbach daheim gewinnen

Von 
Robert Stolz
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Wachbach (im Bild rechts Jan Thomas, im Hintergrund Andre Fries) hat im Bezirksliga-Topspiel die SGM Schwäbisch Hall zu Gast. © Robert Stolz

Tabellenführer Michelfeld bleibt mit vier Siegen in vier Spielena das Maß der Dinge. Ex-Landesligist Sindringen/Ernsbach kommt langsam in Fahrt und holte zuletzt zwei Siege. Der VfB Bad Mergentheim bekam das zuletzt zu spüren und kassierte eine 0:8-Niederlage. Der erste Saisonsieg gelang dem TV Niederstetten, er gab damit die „rote Laterne“ an den VfB weiter. Souverän spielt bisher der SV Wachbach auf, er ist noch ungeschlagen und hat nun zuhause mit der SGM aus Schwäbisch Hall einen Titelfavoriten zu Gast.

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„Sechs-Punkte-Spiel“

Mit einem wichtigen Dreier kehrte der SV Wachbach aus Mainhardt zurück, allerdings wurde der Sieg durch eine unnötige gelb-rote Karte in der Nachspielzeit getrübt. „Ein schöner Erfolg für uns“, erklärt Trainer Arben Kaludra in seiner Analyse. „Nico Thissen hat leider Gelb-Rot in der letzten Aktion des Spiels wegen Ballwegspielens bekommen. Das war eher ein Reflex nach einem strittigen Foulpfiff. Jetzt ist der Spieler gesperrt wegen so einer unnötigen Aktion.“ „Dieser Sieg gibt auch Selbstvertrauen, denn Mainhardt ist einer der härtesteten Gegner.“ Die SGM aus Schwäbisch Hall ist Kaludras persönlicher Titelfavorit neben Sindringen. „Sie haben einen sehr breiten und guten Kader und bei Bedarf auch Unterstützung aus dem Verbandsligakader. Gomez und Barrow sind extrem starke Verteidiger, Hall hat erst ein Gegentor kassiert. Vorn fehlte zuletzt Goalgetter Obot, aber auch Lang, Sharif und Kaplan sorgen für Torgefahr.“ Für den SV-Coach kann es ein „Sechs-Punkte-Spiel werden.

TV mit Neustart

„Ja, der erste Sieg tut gut“, freute sich TV-Trainer Henning Westphal. Der TV Niederstetten verließ damit erstmals auch den letzten Platz in der Tabelle und reichte die „rote Laterne“ an den VfB Bad Mergentheim weitergeben. Für Westphal war der Sieg auch verdient gegen einen defensiven Gegner. „Es zeigt sich aber auch, dass, wenn unser Kader komplett ist und auch trainiert, wir einfach besseren Fußball spielen. Jetzt haben wir auch etwas Zählbares, damit fühlt es sich so an, als kommen wir jetzt wirklich in der Liga an.“

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In Öhringen erwartet der TV-Coach einen spielerisch sehr starken Gegner mit einer guten Mischung aus den aus der Landesliga übrig gebliebenen älteren Spieler und hochtalentierten jungen Spielern. „Das wird wieder sehr schwer, aber wir wollen nach dem gelungenen Neustart letzte Woche nachlegen.“ Außer Marvin Landwehr (beruflich verhindert) ist der Kader beim TV komplett.

„Es wird langsam eng“

„Das war eine heftige Niederlage“, konstatierte VfB-Sportvorstand André Herber. „Wir haben uns nicht gerade gut verkauft und waren für zehn Minuten kurz nach der Halbzeit anscheinend im Tiefschlaf. Es bleibt abzuwarten, ob dies ein einmaliger Ausrutscher war und die Truppe von Trainer René Heckmann nun zurück in die Spur findet, um endlich den ersten Dreier zu holen.“

Im nächsten Heimspiel kommt es für den VfB Bad Mergentheim zum Kellerduell gegen Leukershausen. „Da sollten wir den „Bock“ umstoßen, sonst wird es langsam eng und der Druck, gewinnen zu müssen, wird weiter wachsen.“ Die Lage im Kader ist nach wie vor extrem angespannt. Christoph Schenk, Felix Schmidt und Florian Hehn fallen weiter verletzungsbedingt aus. Hinter dem Einsatz von Adrian Graf steht aktuell noch mit Fragezeichen. Dafür ist Luis Zehnter wieder fit und am Sonntag mit von der Partie.

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