Fußball - Die Personalplanung für die kommende Saison ist beim FSV Hollenbach schon sehr weit fortgeschritten Vertrauen in den eigenen Kader

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Die Kaderplanung beim hohenlohischen Verbandsligisten FSV Hollenbach ist fast komplett. Sollte irgendwie der Aufstieg in die Oberliga gelingen, dann „gilt das Vertrauen dem aktuellen Kader“, so Karl-Heinz Sprügel, Manager des FSV Hollenbach.

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Aus der derzeitigen Stammformation wird es nur einen Abgang geben. Allerdings ist es einer, der weh. Dennis Hutter, Kapitän, Führungskraft und einer der wenigen erfahrenen Spieler, hört nach dieser Saison beim FSV auf. „Die Entscheidung war nicht einfach. Es tut nach fünf Jahren schon weh“, sagt Hutter. Seit 2016 ist er beim FSV, der damals noch in der Oberliga spielte. „Aber 60 Minuten Fahrzeit, private Veränderungen, der Job und Hollenbach – das alles lässt sich nicht mehr unter einen Hut bringen“, erklärt Hutter. Gerade die Fahrzeit sorgt für einen großen Aufwand. Zudem will der 28-Jährige noch ein Haus bauen will.

Der Vertrag von Co-Trainer Jens Breuninger wird nicht verlängert. © Stolz

Auf den FSV Hollenbach lässt Hutter nichts kommen. „Der FSV ist für mich etwas Besonderes. Alles ist sehr familiär. Das Vorstandsteam und Karl-Heinz Sprügel machen einen super Job.“

Eine neue Herausforderung sucht auch Ersatz-Torwart Len Brutzer. Dafür werden die beiden noch A-Junioren Justin Haun und Nils Leidenberger nachrücken. Auch Mittelfeldspieler Julian Henning soll nächste Saison in der Kader der Aktiven aufrücken.

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Jetzt sucht der FSV noch einen Abwehrspieler, der idealerweise mehrere Positionen spielen kann.

Co-Trainer muss gehen

Den Vertrag mit Co-Trainer Jens Breuninger (Bild) hat der FSV Hollenbach nicht über diese Saison hinaus verlängert. Hauptgrund für die Trennung sei seine zusätzliche Tätigkeit als DFB-Stützpunkt-Trainer, wegen der er montags im Training fehle, sagt Manager Karl-Heinz Sprügel. Drei Jahre arbeitete Breuninger, der früher auch den TSV Braunsbach trainierte, an der Seite von Martin Kleinschrodt.

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Breuninger wurde von der Entscheidung nach eigenen Aussagen überrascht und zeigte sich etwas enttäuscht. „Es wurde nicht darüber gesprochen, aber ich gehe mit einem guten Gefühl und werde mich nicht hängen lassen.“ Weiterhin sei er aber sehr motiviert: „Es wäre schon geil, wenn wir noch irgendwie aufsteigen würden.“ rst