Landesliga - Kurzinterview mit Patrick Gutknecht (Unterschüpf) Vernünftige Arbeit ist so nicht möglich

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Im Kurzinterview stellte sich Patrick Gutknecht, einer der beiden Trainer des TSV Unterschüpf, den Fragen von FN-Mitarbeiter Felix Röttger.

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Ein Verbleib des TSV in der Landesliga käme einem Wunder gleich: Wie lassen sich die Spieler noch motivieren?

Patrick Gutknecht: Wenn man ehrlich ist, weiß jeder, dass eine Mannschaft, die erst sechs Punkte aus 20 Spielen hat, sehr schwer zu motivieren ist. Aber natürlich werden mein Co-Trainer Daniel Bender und ich alles tun, um die Mannschaft von Spiel zu Spiel zu motivieren; noch besteht ja eine minimale Chance, auch wenn sie - realistisch betrachtet - sehr gering ist.

Gibt es schon Überlegungen zum Neuaufbau des Kaders?

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Gutknecht: Mein Co-Trainer und ich werden nicht über die Rückrunde hinaus beim TSV Unterschüpf bleiben. Das war von unserer Seite anders gedacht, aber die richtige Chemie (zwischen Mannschaft und Trainer; Anmerkung der Redaktion) kann sich mit einem Kader von zwölf Akteuren und einer durchschnittlichen Trainingsbeteiligung von fünf bis sieben Leuten, mit uns beiden Spielertrainern inbegriffen, nicht entwickeln; ein vernünftiges Arbeiten ist so nicht möglich. Zwar sind nach den Neuwahlen Änderungen angekündigt, aber die werden entsprechend viel Zeit brauchen.

Mit welchen Erwartungen gehen sie am Ostermontag in die Partie beim FV Lauda?

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Gutknecht: Ein Trainer geht natürlich immer mit den Erwartungen in ein Spiel, etwas Zählbares mitzunehmen, sonst hätte ich den falschen Posten. Aber natürlich weiß ich auch, dass mit dem FV Lauda der ungeschlagene Tabellenführer auf uns wartet. In der Breite und der Qualität des Kaders ist er besser aufgestellt; ich muss dagegen auf Daniel Bender, Christian Höfling und möglicherweise beruflich bedingt auch auf unseren Torwart Patrick Fleischhacker verzichten. Aber trotzdem werde ich eine Mannschaft auf dem Platz stehen haben, die motiviert ist dem FV Lauda, die erste Niederlage der Saison beizubringen. ferö