Fußball - Der württembergische Verband hat verschiedene Szenarien für eine Fortsetzung, aber auch für einen Abbruch der laufenden Saison erarbeitet Vereine können sich bis zum 17. Februar äußern

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Seit dem 29. Oktober des vergangenen Jahres ruht der Spielbetrieb im Amateurfußball. Tags zuvor hatten damals Bund und Ländern Maßnahmen beschlossen, die seitdem weder einen regulären Trainings noch einen Spielbetrieb zulassen.

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Nach wie vor ist unklar, wann Lockerungen in Kraft treten, die eine Rückkehr ins Mannschaftstraining und eine Fortsetzung der Saison 2020/21 im Amateurfußball zulassen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ist aber klar, dass eine reguläre Durchführung der laufenden Spielzeit mit vollständiger Vor- und Rückrunde organisatorisch für die meisten Staffeln nicht mehr möglich und für doe Vereine unzumutbar ist.

Auch der Badische Fußball-Ver band (BFV) hat sich gestern zur ...

Auch der Badische Fußball-Ver band (BFV) hat sich gestern zur Saisonfortsetzung geäußert: "Die Bund-Länderkonferenz hat die Ver längerung des Lockdowns bis 7. März beschlossen. Das bedeutet auch für den Amateur-Fußball wei

Der Verbandsspielausschuss des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) hat deshalb nach intensiven Beratungen einen Vorschlag ausgearbeitet, der verschiedene Szenarien für eine Fortsetzung der Saison 2020/21 vorsieht und dabei das Hauptaugenmerk auf eine sportliche Entscheidung über Auf- und Abstieg legt. Dieser Vorschlag berücksichtigt dabei die jeweils verbleibende Anzahl an Wochenend-Spieltagen in Abhängigkeit des Zeitpunktes, an dem eine Rückkehr in den Spielbetrieb möglich sein wird.

Die für den Spielbetrieb verantwortlichen Gremien auf Bezirks- und Verbandsebene waren bei der Erarbeitung des Beschlussvorschlags von Beginn an eng eingebunden. Die württembergischen Vereine haben jetzt die Möglichkeit, sich bis zum 17. Februar zum geplanten weiteren Vorgehen zu äußern. Eine Entscheidung über die Ordnungsänderung wird der WFV-Beirat in seiner regulären Sitzung am 19. Februar treffen.

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„Wir haben in vielen Gesprächen mit Vereins- und Bezirksvertretern festgestellt, dass ein großer Bedarf an Klarheit und Einheitlichkeit besteht, um die Saisonplanungen weiterführen zu können. Was wir nicht liefern können, ist eine Aussage zum Zeitpunkt der Rückkehr auf den Platz. Unsere Vorlage bietet daher eine Orientierung angesichts der noch zur Verfügung stehenden Optionen“, sagt Harald Müller, Vorsitzender des Verbandsspielausschusses (VSPA) im WFV.

Die Beschlussvorlage des VSPA berücksichtigt die folgenden Grundsätze:

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Die Spielzeit 2020/21 endet am 20. Juni 2021, so dass noch die Relegationsspiele ausgetragen werden können und die kommende Spielzeit 2021/22 von der laufenden nicht beeinflusst wird.

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Wichtigstes Ziel bleibt die sportliche Ermittlung von Auf- und Absteigern und die Vermeidung einer Annullierung.

Die weiteren Planungen verfolgen einen defensiven Ansatz und beziehen zunächst nach Möglichkeit keine Wochen-Spieltage mit ein, um auf Spielausfälle noch reagieren zu können.

Angestrebt werden über Spielklassen und Bezirke hinweg einheitlich geltende Regelungen, Spielmodi und Termine, die Wettbewerbsgleichheit und Klarheit gewährleisten.

Die geplante Vorgehensweise gilt nicht nur bei den Herren, sondern auch in allen Frauen-Staffeln und bei den überbezirklichen Staffeln der Jugend. Aufgrund abweichender Spielmodi und sehr kleiner Staffelgrößen werden einige wenige Ausnahmen für einzelne Staffeln gewährt.

Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze stehen zum jetzigen Zeitpunkt zwei Szenarien für einen Abschluss der Saison 2020/21 im Raum. Die klare Prämisse liegt auf einer sportlichen Ermittlung von Auf- und Absteigern.

Wird der Spielbetrieb nach dem 7. März, spätestens aber bis zum 9. Mai wieder aufgenommen, werden nur die Vorrunden abgeschlossen und so direkte Auf- und Absteiger ermittelt. Direkt im Anschluss daran wird in diesem Fall noch die Relegation ausgetragen.

Sollte der Spielbetrieb bis zum 9. Mai nicht wieder aufgenommen werden können, bleibt nur die Annullierung der laufenden Saison mit der Folge, dass weder Auf- noch Absteiger ermittelt werden können und mit demselben Teilnehmerfeld in die Folge-Saison 2021/22 gestartet werden muss.

Mit dem Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz am Mittwoch dieser ist das Szenario einer Auf- und Abstiegsrunde nach Abschluss der Vorrunde eigentlich hinfällig. Dass unter Berücksichtigung einer angemessenen Vorbereitungszeit eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs bis zum 7. März nicht in Betracht kommt, liegt auf der Hand. Im Sinne der Transparenz soll aber auch dieses Szenario Niederschlag in der Spielordnung finden.