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Partie im Fokus - Welzbachtal gewinnt das Verfolgerduell in der Kreisklasse A / Helfensteins Ärger über „hergeschenktes Spiel“

Veredelte Standardvariante

Von 
Nils Villmann
Lesedauer: 
Durchgesetzt hat sich die SpG Weltzbachtal (in Grau) im Verfolgerduell der Kreisklasse A Tauberbischofsheim gegen den FC Eichel. Die Mannschaft von Trainer Sergey Zimin setzt sich dank einer veredelten Standardvariante mit 2:1 durch. © Michael Fürst

SpG Welzbachtal – FC Eichel 2:1

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Welzbachtal: M. Kospach, Sieron, Jodl, Julian Behringer, Hauke, Schmidt, Bandovic, Volk (85. Müller), Hartmann (78. Splettstößer), Jonas Behringer (80. Geiger).

Eichel: Pflugfelder, Wenzel, Feix, N. Hofmann (75. Kirschner), P. Hofmann, Marks, Gomes, Gläser (57. Rot), Albert (30. Hommer), Memmel, Helfenstein.

Tore: 1:0 (47.) Dominik Sieron, 1:1 (66.) Alexander Helfenstein, 2:1 (82.) Justin Splettstößer. – Schiedsrichter: Christian Metzger (Rosenberg). – Zuschauer: 150.

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Bereits im Vorhinein war klar, dass beide Mannschaften in dieser Partie alles in die Waagschale werfen würden. Als Tabellennachbarn und mit der Chance, sich weiter auf den drei Spitzenplätzen in der kreisklasse A Tauberbischofsheim zu behaupten, ging es hier für die Teams um Einiges.

Entsprechend kampf- und körperbetont begann das Match dann auch. Besonders die heimische Spielgemeinschaft mit dem überraschenden Pokalsieg gegen Tauberbischofsheim im Rücken, versuchte die Gäste früh in Bedrängnis zu bringen, so dass man nach drei Minuten bereits zwei Ecken verzeichnete. So richtig gefährlich wollte es vor den Toren zunächst aber trotzdem nicht werden. Immer wieder verrannten sich beide Offensivreihen in den gut gestaffelten gegnerischen Defensiven, so dass auf den Zuschauerrängen bereits das ein oder andere Gähnen laut wurde. In der zehnten Minute waren aber alle wieder hellwach: Nach einem unnötigen Fehler der Welzbachtaler Hintermannschaft hatte der herausstürmende Torwart Glück, dass ein Schuss von FC-Spielertrainer Alexander Helfenstein aus knapp 40 Metern haarscharf am Kasten vorbeiging. Diese Szene war im ersten Durchgang jedoch die einzig sehenswerte. In der Folge verweilte das Geschehen weiterhin zum Großteil im Mittelfeld.

„Mit unserer Leistung in der ersten Hälfte war ich nicht einverstanden. Wir waren zu hektisch am Ball. Das habe ich den Jungs auch so in der Kabine gesagt“, zeigte sich der Welzbachtaler Coach Sergey Zimin nach der Partie kritisch. Die Worte des Trainers in der Pause schienen schnell Früchte getragen zu haben. Nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff nahm sich Dominik Sieron ein Herz und schlenzte das Spielgerät aus 20 Metern in den Kasten. Generell wirkten die Hausherren in der Folge wacher. Angriff um Angriff rollten auf das FC-Tor zu, doch blieb man in der letzten Instanz oft zu fahrlässig. Umso überraschender war der Ausgleich in der 66. Minute. Dem Treffer war ein unnötiges Foulspiel vorausgegangen. Den darauffolgenden Freistoß verwandelte Helfenstein, auch mit der Hilfe eines abfälschenden Gegenspielers, zum zwischenzeitlichen 1:1. Eichel blieb weiter bemüht, doch war es die heimische Spielgemeinschaft, die weiterhin offensive Akzente setzte. Nachdem ein Versuch der Gastgeber in letzter Sekunde von der Linie befördert wurde, machte es Splettstößer in der 82. Minute besser und veredelte eine Standardvariante zur erneuten Führung. In der Schlussphase wurde es sehr hektisch. Das Geschehen wogte hin und her, da die Gäste nun einiges investierten. Besonders Spielertrainer Helfenstein versuchte seine Jungs immer wieder nach vorne zu peitschen, was trotz einiger Halbchancen keinen zählbaren Ertrag mehr bringen sollte.

Entsprechend unzufrieden war der FC-Coach im Anschluss an die Begegnung: „Das lag an unseren eigenen Fehlern. Spielerisch waren wir, aber auch die Gegner nicht wirklich gut. Wir haben wirklich Pech gehabt. Wir dürfen solche Spiele nicht einfach so herschenken.“

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