Nachgehakt und vorausgeblickt - Christoph Meier, Trainer der Spvgg. Hainstadt, über den rasanten Aufschwung und die plötzliche Offensivstärke „Unsere Kreativabteilung ist sehr gut drauf“

Von 
Maren Greß
Lesedauer: 

Vom 15. Platz auf Rang acht geklettert – und das innerhalb von drei Spieltagen. Nach dem miserablen Saisonstart hat sich die Spvgg. Hainstadt in der Kreisliga Buchen nun gefangen und marschiert weiter nach oben durch. Einer der Auslöser für diese Super-Serie ist ohne Zweifel der Pokalsieg gegen den VfR Gommersdorf II. Mit einem knappen 2:1 hatte sich Hainstadt vor gut zwei Wochen in Rosenberg gegen die Verbandsliga-Reserve durchgesetzt.

Ist maßgeblich am rasanten Aufschwung seiner Mannschaft, der Spvgg. Hainstadt, beteiligt: Stürmer Elivelton Luiz Camicia (schwarzes Trikot). © Martin Herrmann
AdUnit urban-intext1

In den vergangenen drei Spielen zeigte die Spielvereinigung nicht nur ihre defensive Stärke (nur drei Gegentore in drei Spielen), sondern vor allen Dingen auch ihre offensiven Qualitäten (19 Tore in drei Spielen). Das Besondere hierbei ist: Bei Hainstadt ragt nicht ein Top-Torjäger heraus, sondern der Sturm ist in der Breite gut aufgestellt. Sowohl Routinier und Kapitän Benjamin Schüßler als auch die beiden Youngster Sebastian Kreuter und Elivelton Luiz Camicia tragen mit aktuell 19 erzielten Treffern einen maßgeblichen Anteil zum Aufschwung der Spvgg. Hainstadt bei.

Christoph Meier, seit dieser Spielzeit Trainer in Hainstadt, spricht im Interview mit dem Fränkischen Nachrichten über den rasanten Aufschwung seiner Mannschaft, den Zusammenhalt im Team und warum der kommende Gegner so etwas wie ein „Angstgegner“ für die Spvgg. Hainstadt ist.

Herr Meier, bis zum Pokalfinale gab es immer wieder Rotationen in der Startelf. Hat sich dahingehend etwas geändert oder was sind die Gründe für den rasanten Aufschwung?

AdUnit urban-intext2

Christoph Meier: Ja das stimmt, dies ist ein Punkt, den ich ändern wollte. Wir brauchen aber den ganzen Kader. Weitere Gründe sind Kameradschaft, Zusammenhalt und das einer für den anderen kämpft – wir sind wieder ein Team.

19 Tore schoss die Spvgg. in den vergangenen drei Spielen – zuvor waren es in sechs Partien nur maue sechs Treffer. Wie erklären Sie sich die plötzliche Offensivstärke?

AdUnit urban-intext3

Meier: Darüber bin ich froh. Durch Training, Zielstrebigkeit, Spielwitz und Spielfreude sind wir offensiv so stark geworden. Unsere Kreativabteilung ist sehr gut drauf. Ganz wichtig ist, dass wir mehrere Spieler haben, die treffen, und wir nicht auf einen Knipser alleine angewiesen sind. Außerdem ist es bei uns egal, wer das Tor schießt. Wir sind eine Mannschaft.

AdUnit urban-intext4

Wie holt man die Mannschaft nach solchen starken Auftritten immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück?

Meier: Da können wir uns zum Glück gut einschätzen. Jedes Spiel beginnt bei 0:0, und es gibt keine Gegner, die einem etwas schenken. Außerdem haben wir alle den Saisonstart im Hinterkopf.

Mit dem VfB Heidersbach kommt eine Mannschaft am Sonntag nach Hainstadt, die auswärts erst ein Spiel verloren hat. Wie geht man eine solche Partie an?

Meier: Mit dem VfB Heidersbach kommt eine Mannschaft, gegen die wir etwas gut machen müssen. Am 23. August sind wir gegen sie verdient im Viertelfinale des Kreispokals ausgeschieden.

Volontariat Im Einsatz für die Redaktionen Buchen und Sport