American Football - Schwäbisch Hall gelingt in München ein in der Höhe nicht erwarteter 70:5-Kantersieg Unicorns spielten wie aus einem Guss

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Joseph Joyner (links) machte zwei der zehn Haller Touchdowns beim deutlichen Sieg in München.

© Löffler

Einen deutlichen 70:5-Erfolg landeten die Schwäbisch Hall Unicorns in der American-Football-Bundesliga (GFL) bei den Munich Cowboys. Von ihren zehn Touchdowns erzielten die Haller sechs alleine im zweiten Viertel. So führten sie zur Pause bereits mit 56:3.

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Dabei gestaltete sich das erste Viertel der Partie noch recht ausgeglichen, auch wenn sich hier bereits die diesjährige Cowboys-Schwäche offenbaren sollte: Es hapert bei den Münchnern am konsequenten Abschluss. So stand es nach dem ersten Viertel 14:3.

Böhringer als Fan dabei

Unter den Augen von Ex-Unicorn und Neu-Receiver der Minnesota Vikings Moritz Böhringer, der ein paar Tage Heimaturlaub auch dazu nutzte, die Haller nach München zu begleiten, sorgten die Unicorns dann im zweiten Spielabschnitt für eine Glanzstunde. Immer wieder gelang es der Haller Defense, die Cowboys im Eiltempo vom Ball zu trennen. Und der Offense gelang im Gegenzug das Kunststück, innerhalb der zwölf Spielminuten des zweiten Viertels sechs Mal in die Cowboys-Endzone einzudringen.

Einsatzzeit für Ersatzspieler

In der zweiten Hälfte der Begegnung gab es für das Haller Trainerteam dann ausreichend Gelegenheit, vielen Ersatzspielern Spielpraxis zu verschaffen.

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"Es kam uns entgegen, dass München heute Besetzungsprobleme im Laufangriff hatte und wir uns stark auf ihr Passspiel konzentrieren konnten", sagte Halls Head Coach Siegfried Gehrke nach dem Spiel. "Entscheidend war aber eine sehr gute Leistung der gesamten Mannschaft, die in der ersten Halbzeit fast jede Chance konsequent in Punkte verwandelt hat. Erfreulich ist auch, dass in der zweiten Halbzeit auch viele unserer Ersatzspieler eingesetzt werden konnten und sie gut mitgehalten haben."

Die Erfolgreichen

Die Punkte für Hall erzielten: Anthony Bilal (12), Tim Stadelmayr (10), Patrick Donahue (6), Marco Ehrenfried (12), Tyler Rutenbeck (12) Joseph Joyner (12) und Kyle Barnett (6). axst