AdUnit Billboard
Partie im Folus - TSV Althausen/Neunkirchen zeigt im Derby gegen SV Edelfingen eine couragierte Leistung, verliert aber mit 2:4

TSV verkauft seine Haut teuer

Von 
Helmut Wörrlein
Lesedauer: 
Der SV Edelfingen (grüne Trikots) hatte viel zu tun, bis der 4:2-Sieg beim TSV Althausen/Neunkirchen endgültig feststand. © Robert Stolz

TSV Althausen/Neunkirchen – SV Edelfingen 2:4

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Althausen/Neunkirchen: Jul. Schmitt, Joh. Schmitt, Korb, M. Jaumann, M. Schmitt, Kettelhack, Meinikheim, Simon, Söhner (23. Arweiler), Stütz, Ph. Schmitt.

Edelfingen: N. Ulshöfer, Giminski, Niewiadomski, Bauer (46. Tamas), Virtaci, H. Popescu, Hardalau, Al-Abdallah (69. Körner, Bean, Jarjusey, S. Popescu.

Tore: 0:1 (6.) Robert Hardalau, 0:2 (29.) Robert Hardalau, 1:2 (52.) Fabian Kettelhack, 1:3 (65.) Jarjusey, 2:3 (67.) Fabian Kettelhack, 2:4 (86.) Jacek Niewiadomski. – Rote Karte: Philipp Stütz (TSV/65.) – Zuschauer:120. – Schiedsrichter: Ricardo Kosche (Hessental).

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Auch Nachbar TSV Althausen/Neunkirchen hat den Edelfinger Erfolgsexpress nicht stoppen können: In einem sehr ansprechenden Derby sicherten sich die Grün-Weißen trotz starker Gegenwehr der Hausherren den achten Dreier in Folge, schlossen die Vorrunde nach Anlaufschwierigkeiten auf Rang 4 ab und dürfen vorsichtig nach oben schielen.

Es dauerte aber bis zur 86. Minute, ehe die Punkte gegen den beherzt auftretenden Lokalrivalen endgültig unter Dach und Fach gebracht wurden. Ein aus Sicht der Gastgeber beim Rettungsversuch sehr unglücklich abgefälschter Schuss von Jacek Niewiadomski entschied die abwechslungsreiche und auch spielerisch recht ansehnliche Partie für die Gäste.

„Respekt vor dem TSV Althausen/Neunkirchen. Es war ein Spiel auf gutem Niveau zwischen zwei Teams auf Augenhöhe“, meinte SVE- Coach Tobias Ulshöfer sichtlich erleichtert nachdem ein gewaltiges Stück Arbeit bewältigt war.

Die Edelfinger hatten den besseren Start, wirkten spritziger und cleverer. Vor allem aber waren sie effizienter als die Gastgeber. Besonders auffällig war der Spieler mit der Rückennummer 10, der schnelle und technisch sehr versierte Robert Hardalau, der einem etwas zu behäbigen Abwehrspieler beim 0:1 das Leder abluchste und ebenso eiskalt vollstreckte wie er nach einer halben Stunde auch eine gelungene Ballpassage über mehrere Stationen erfolgreich abschloss. „Er ist ein Unterschiedsspieler“, lobt sein Trainer, der sich aber vor allem über die gute Entwicklung seiner Mannschaft freut: „Wir mussten zu Saisonbeginn eine ganz neue Mannschaft aufbauen und haben uns jetzt, auch mit viel Teamgeist, gut etabliert.“

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Ganz so rosig stellt sich die Lage beim TSV Althausen/Neunkirchen nicht dar. „Beinahe in jedem Spiel mussten vier oder fünf Ausfälle kompensiert werden. Negativer Höhepunkt war das Spiel gegen Tabellenführer Billingsbach, als zehn Spieler fehlten. Auch heute hatte ich nur einen frischen Spieler auf der Bank, Martin Ulmrich und Sebastian Hess fehlen schon länger und sind nicht adäquat zu ersetzen“, informiert Trainer Holger Saller.

Trotz der Niederlage zeigte sich der TSV-Coach dennoch recht zufrieden mit seinem Team: „Wir haben in der zweiten Hälfte trotz Roter Karte sehr viel Leidenschaft gegen starke Edelfinger gezeigt. Wir wollten die Vorrunde eigentlich mit einem guten Ergebnis abschließen- die Mannschaft hat dafür heute alles gegeben – und das ist für mich in Ordnung.“

Mit uehn Mann bäumten sich die Platzherren gegen die drohende Niederlage auf, nachdem Edelfingens wieselflinker Eduard Virtaci in der 65. Minute nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze gebremst und damit eine sehr gute Torchance der Gäste zunichte gemacht wurde. Die Folgen: Die Rote Karte und danach ein Hammer-Freistoß von Sarja Jarjusey, gegen den kein Kraut gewachsen war und der wie ein Geschoss im Netz des TSV Althausen/Neunkirchen einschlug.

Doch die Gastgeber zeigten sehr gute Moral, denn nur zwei Minuten nach dem 1:3 schlugen sie zurück: Fabian Kettelhack, dem schon der Anschlusstreffer zum 1:2 gelungen war, ließ mit seinem strammen 18-Meter-Schuss dem guten SVE-Keeper Niklas Ulshöfer keine Abwehrchance und sorgte dafür, dass die, abgesehen von wenigen Nickligkeiten, insgesamt recht fair geführte Partie bis kurz vor dem Abpfiff auch richtig spannend blieb.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1