Verbandsliga Württemberg - FSV Hollenbach spielt auswärts 1:1 / Erst im zweiten Durchgang aggressiv genug Trotz verlorener Tabellenführung überwiegt die Zufriedenheit

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SSV Ehingen-Süd - Hollenbach 1:1

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Ehingen-Süd: Gralla, Hess, Schick, Geiss, Gaudio (65. Schleker), Turkalj, Kästle, Barwan, Guggenmposer, Sapina, Pöschl (76. Akhabue).

Hollenbach: Hörner, Amon, Zeller (75. Walz), Nierichlo, Kleinschrodt, Schmitt, Nzuzi (90. Schülke), Uygun (80. Hutter), Hofmann, Brenner, Czaker (46. Breitinger).

Tore: 1:0 (44.) Pöschl, 1:1 (53., Foulelfmeter) Uygun. - Schiedsrichter: Philipp Herbst (Rübgarten). - Zuschauer: 167.

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Auswärts läuft es beim FSV Hollenbach nicht rund. Die Tabellenführung in der Verbandsliga Württemberg ist wieder weg. Beim SSV Ehingen-Süd hieß es 1:1. Durch ein 4:0 gegen den VfL Sindelfingen übernahmen die Sportfreunde Dorfmerkingen wieder die Spitzenposition.

"Man muss das im Gesamtkontext mit den anderen Ergebnissen sehen. Da haben wir mit dem Punkt den Abstand auf Platz drei von vier auf fünf Punkte ausgebaut. Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Deshalb war es eher angenehm heute", sagte FSV-Trainer Marcus Wenninger.

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Die Gastgeber standen ziemlich tief. Sie zogen sich auf dem kleinen Platz in die eigene Hälfte zurück, überließen Hollenbach den Ball und kämpften. Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, spielten sich aber kaum entscheidend bis in den Strafraum der Ehinger. "Die haben gefightet", sagte Wenninger. "Das macht jede Mannschaft gegen uns. Es scheint für alle ein Highlight zu sein." Kurz vor der Pause eroberten die Ehinger den Ball, schalteten schnell um, und Hannes Pöschl traf zum 1:0 (44.).

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Im zweiten Durchgang wirkte der FSV etwas aggressiver und hatte auch mehr Tempo im Spiel. In der 53. Minute wurde Michael Kleinschrodt nur durch ein Foul gebremst. Serkan Uygun gelang im Anschluss per Foulelfmeter der Ausgleich. Wenig später parierte Torhüter Benjamin Gralla einen Schuss von Sam Schmitt. Aus der zweiten Reihe versuchte es noch Manuel Hofmann - ohne Erfolg.

Auf die Konter aufgepasst

"Ich fand das Unentschieden eher gerecht", sagte Wenninger. "Man muss dann gegen Ende immer wieder aufpassen, nicht in einen Konter reinzulaufen. Hinten raus haben wir den Punkt dann angenommen. Am Ende waren wir eher positiv überrascht, dass wir das Polster auf Platz drei vergrößern konnten." Überraschend verlor der TSV Ilshofen nämlich mit 0:2 das Derby gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall. "Wir haben eher damit gerechnet, dass unsere beiden Konkurrenten jeweils einen Dreier holen."

So konnte Wenninger mit dem Unentschieden leben. "Es war ein Auswärtsspiel, bei dem man sagt, das ist okay, weil man die Rahmenbedingungen kennt. Die Ehinger haben sieben Punkte aus den letzten drei Spielen geholt. Es hat mich ein Stück weit gefreut, dass wir es trotz des Rückstandes wieder gerade gebogen haben. Es ist auch schwer, jede Woche ans Maximum ranzukommen. Es ist ja nicht so, dass wir einen Schrott spielen." hesch