Verbandsliga - Dem VfR Gommersdorf wurden Grenzen aufgezeigt Stoll mit Hattrick in nur neun Minuten

Von 
Eugen Bartl
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ASV Durlach - Gommersdorf 4:0

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Durlach: Merz, Hascher, Schongar (75. Kurtolli), Reiß, Tchanzu Yappi, Rodrigues Carmona, Esswein (67. Saez Mota), Scozzari, Rössler, Stoll, Pavkovic. Gommersdorf: Stockert, Conrad, Silberzahn, Herrmann, Geissler, Feger, Kempf, Stöcklein (73. Ph. Retzbach), Gärtner, Schmidt, Götz (80. Leiser). Tore: 1:0, 2:0 und 3:0 (58., Handelfmeter) 62., 67.) alle Stoll, 4:0 (82.) Pavkovic. - Schiedsrichter: Björn Schumann (Bad Mergentheim). - Zuschauer: 100.

Innerhalb von neun Minuten im zweiten Abschnitt entschied der Durlacher Torjäger Tobias Stoll mit seinem lupenreinen Hattrick (58., 62., 67.) die Partie. Die Karlsruher Vorstädter zeigten dem VfR Gommersdorfern an diesem Tag seine Grenzen auf.

Im ersten Abschnitt neutralisierten sich noch die beiden Mannschaften, weil sowohl Durlach als auch Gommersdorf sehr konzentriert begannen. Bis zur Pause zeig-ten die Gommersdorfer noch am und im Strafraum mehr Präsenz und Gefährlichkeit. Die größte Chance gab es in der 24. Minute: Sebastian Kempf spielte Dominik Feger (24.) frei, doch der scheiterte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel am prächtig reagierenden ASV-Torhüter Yannik Merz.

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Mit Beginn der zweiten Hälfte schalteten die Durlacher noch einen Gang höher. Fast bei jedem Angriff waren sie jetzt gefährlich. Der Türöffner zum Erfolg der Durlacher war ein unglücklicher Handelfmeter, den Stoll sicher verwandelte. Anschließend war er fast nicht mehr bremsen. Nur vier Minuten später erlief er einen langen Ball aus der ASV-Abwehr und nutzte die Unentschlossenheit der Gommersdorfer Abwehr inklusive Torhüter und schob zum 2:0 ein. Minuten später zeigte erneut Stoll seine Klasse, als er gleich mehrere Gommersdorfer Abwehrspieler im Strafraum austanzte und unhaltbar zum 3:0 vollendete.

In der 82. Minute bediente Scozzari mit einem Pass genau in die Schnittstelle Sturmpartner Pavkovic. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und erhöhte auf 4:0.

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"Im zweiten Abschnitt haben die Durlacher umgestellt. Bis wir uns besonnen und darauf eingestellt hatten, war alles vorbei. Trotzdem hätten wir nicht so die Flügel hängen lassen dürfen", sagte Co-Trainer Sebastian Kempf. Der Kampf um Platz zwölf zwischen den Jagsttälern und Reichenbach wird wohl bis zum letzten Spieltag andauern.