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Landesliga Odenwald

Stadtderby mit veränderten Kräfteverhältnissen

Neckarelz spielt gegen den FV Mosbach. An diesem Freitag schon ein richtungsweisendes Duell zwischen Uissigheim und Höpfingen. Zweites Messe-Spiel in Königshofen

Von 
Felix Röttger
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Kein Durchkommen wollen die Oberwittstadter (dunkle Trikots, hier im Spiel gegen Großrinderfeld)) im Heimspiel dem FC Grünsfeld gewähren. © Martin Herrmann

Zum ersten Mal gab es am vergangenen Wochenende Erfolgserlebnisse für den TSV Höpfingen und den 1. FC Umpfertal, die beide ihren ersten Saisonsieg feierten. Dadurch ist zweite Tabellenhälfte noch weiter zusammenrückt. So sind am achten Spieltag wieder einige Veränderungen im Tabellenbild vorprogrammiert. Die am ausgefallene Partie zwischen dem FC Grünsfeld und dem FV Lauda wird am Donnerstag, 29. September, um 19 Uhr nachgeholt. Spielfrei ist diesmal Aufsteiger VfK Diedesheim.

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Am Freitag erwartet der FV Reichenbuch einen offensiv bestens gerüsteten TSV Mudau. Denn die Mannschaft von Trainer Maurice Beier hat nicht nur vor sieben Wochen die Reichenbucher mit 4:2 aus dem Pokal geworfen. Großes Erstaunen löste vor allem vor einer Woche der 9:1-Kantersieg über den Mitaufsteiger VfK Diedesheim aus. Dieser Erfolg brachte Platz vier in der Tabelle und mit 24 Treffern wurde sogar der FV Mosbach (derzeit 23 Tore) überholt. Vor allem eine offensiv ausgerichtete Mannschaft braucht eine starke Defensive. Daran muss der TSV noch arbeiten, denn acht Landesligisten sind nach der Zahl der Gegentreffer bisher besser aufgestellt. Dennoch sind die Gäste klar favorisiert. Der Gastgeber wartet seit sechs Spieltagen auf den erst zweiten Dreier in der Runde.

Im zweiten Freitagsspiel prüft der VfR Uissigheim den TSV Höpfingen, der nach dem ersten Sieg auf weiteren Rückenwind hofft. Vor einem Jahr reichte ein Tor von Dominik Horn kurz nach dem Anpfiff zum 1:0-Erfolg für den VfR. Beide Mannschaften könnten eine Aufbesserung ihrer Heim- und Auswärtsbilanz gut gebrauchen. Der VfR verlor zwei seiner drei Heimspiele und der TSV kommt auswärts nach drei Versuchen auf null Punkte. Auch die Torbilanz mit 2:10 könnte eine Aufbesserung vertragen.

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Die zuletzt verbesserte Performance will der FV Lauda auch gegen den SV Nassig auf den Rasen des Tauberstadions zaubern. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Lehnert will unbedingt den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren. Weil die Konkurrenz punktete, rutschte der SV Nassig nach zwei Niederlagen in Folge an das Tabellenende. Das mit 3:4 verlorene Freundschaftsspiel vor zwei Monaten in Nassig kann für den FV kein Maßstab sein. Lieber orientiert man sich an dem 5:0-Heimsieg im November 2021. Ein Ergebnis, das der Gast aus Nassig mit allen Kräften verhindern will. Dennoch ist der FV klarer Favorit. Eine Punkteteilung wäre schon ein Erfolg für die Gäste, die schnell den letzten Platz wieder abtreten wollen.

Entschlossen marschiert der FV Mosbach vorneweg und will sich auch nicht im Derby bei der Spvgg. Neckarelz vom Erfolgsweg abdrängen lassen. Der Gastgeber dagegen hat sich vor der Runde erneut neu aufstellen müssen, scheint aber jetzt mit dem Trainer-Duo Strerath/Lang das Feld von hinten aufzurollen. Dennoch sieht auch der Neckarelzer Trainer Stefan Strerath ganz andere Vorzeichen (siehe Interview). Ob Punkt- oder Freundschaftsspiel: In der vergangenen zwölf Jahren gab es für den FV Mosbach gegen Neckarelz nichts zu holen. Alle acht Partien wurden zumeist deutlich verloren. Die höchste Niederlage kassierte der Landesligist FV Mosbach in einem Freundschaftsspiel 2013. Mit 14:0 gewann die Spielvereinigung, die dann als Oberliga-Meister in die Regionalliga Südwest aufstieg. Zuletzt begegneten sich beide Teams 2019 in der Landesliga. Die Neckarelzer gewannen beide Punktspiele und dazu noch ein Freundschaftsspiel, in dem sie den FV mit 7:1 deklassierten. Jetzt hat der FV die Gelegenheit, die geänderten Kräfteverhältnisse in 90 Minuten auf dem Rasen zu bringen und so die Niederlagenserie zu beenden. Der MFV hat sich mit sechs Siegen ohne Punktverlust an die Spitze der Landesliga gesetzt, während Neckarelz mit einem fast komplett neuem Kader zunächst zwei Niederlagen einstecken musste.

Im zweiten Messespiel will der SV Königshofen im heimischen Stadion gegen den TSV Rosenberg auch den zweiten Sieg einfahren. In Rosenberg trat Königshofen in den vergangenen Jahren vier Mal an, gewann aber nie. In Königshofen gewann der SV zuletzt zwar deutlich mit 3:0, aber dieses Punktspiel war Corona-bedingt vor sieben Jahren und hat deshalb allenfalls statistischen Wert. Mit einem weiteren „Dreier“ will sich der SV, so Martin Michelbach, zum Messeabschluss mit einem weiteren Sieg vom unteren Tabellendrittel weiter entfernen. „Der zuletzt studienbedingt fehlende Jonas Helbig steht wieder zur Verfügung. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Laurin Beirich, der letzte Woche frühzeitig verletzt raus musste.“

Der SV Neunkirchen empfängt TuS Großrinderfeld. Beide Teams gingen zuletzt als Verlierer vom Platz und hoffen wieder auf ein Erfolgserlebnis. Neunkirchen will mit Offensivpower die Gäste unter Druck setzen und mit einem „Dreier“ in der Tabelle vorbeiziehen. Der Aufsteiger aus Großrinderfeld schlägt sich auswärts achtbar, holte aber bisher noch keinen „Dreier“. Der Gastgeber setzt auf seine Heimstärke.

Bei der Begegnung des SV Schloßau gegen den 1.FC Umpfertal treffen zwei punktgleiche Teams aufeinander, die den Abstand zum Tabellenkeller suchen. Der Gastgeber sieht sich in einer guten Verfassung, nachdem die beiden jüngsten Punktspiele gewonnen wurden. Der Lohn: Vom letzten Platz ging es auf Rang zwölf hinauf. Doch Vorsicht: Umpfertal überzeugte beim ersten Saisonerfolg; Oberwittstadt wurde überraschend mit 2:1 bezwungen.

Im dritten Heimspiel hofft der TSV Oberwittstadt, auch gegen den FC Grünsfeld seine kleine Heimserie ohne Niederlage fortsetzen zu können. Dann darf sich aber die 0:4-Heimpleite vor vier Monaten gegen den FCG nicht wiederholen. Die Gäste treten nach dem Spielausfall vor einer Woche ausgeruht an und setzen auf ihre starke Defensive. Es ist ein enges Spiel zu erwarten.

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