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Landesliga - Schlägt der TSV Oberwittstadt nach dem MFV mit Türkspor auch den zweiten Mosbacher Verein nacheinander?

Spitzenreiter muss auf der Hut sein

Von 
Felix Röttger
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Im einzigen Samstagsspiel der Landesliga Odenwald messen der TSV Rosenberg und der FC Schloßau ihre Kräfte. Im vergangenen Jahr fand kein Punktspiel von beiden Teams statt, so dass es zuletzt 2019 in der Kreisliga um Punkte ging. Beide Spiele gewann damals der TSV Rosenberg, der mit zwei Siegen in drei Partien auch besser in die Saison gestartet ist. Schloßau wird sich glücklich schätzen, wenn es diesmal wenigstens zu einem Teilerfolg reichen sollte. Rosenberg sollte allerdings nicht vergessen, dass die Gäste mit zwei Spielen gegen Türkspor und FV Mosbach den deutlich schwereren Saisonstart hatte.

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Der FV Reichenbuch trifft auf eine nach der 0:9-Klatsche gegen den FV Lauda wohl verunsicherte SV Viktoria Wertheim. Reichenbuch drehte zuletzt einen 0:2-Rückstand beim FV Elztal, um dann aber doch noch den 3:3-Ausgleich kassieren zu müssen. Im Direktvergleich konnte der Gastgeber mit jeweils drei Toren alle drei Punktspiele in der Liga gewinnen. Nur 2018 konnte Wertheim mit zwei Gegentreffern beim 2:3 die Niederlage in Grenzen halten.

Der FC Hundheim-St. (in Rot) trifft dieses Mal auf den SV Nassig. © Herrmann

Bekommt Landesliga-Spitzenreiter Türkspor Mosbach im Heimspiel gegen den TSV Oberwittstadt aufgezeigt, dass trotz dreier Auftaktsiege und voller Punkteausbeute die Bäume nicht in den Himmel wachsen? Nach zwei verkorksten Spieltagen der Gäste wurde der FV Mosbach dank des Treffers von Nicolai Walz mit 1:0 besiegt. Die zweite Prüfung gegen eine Mosbacher Mannschaft wird noch schwerer. Nur mit einer verbesserten Offensive können die „Wittschter“ gegen Türkspor punkten. Der Blick in die Statistik kann optimistisch stimmen, denn mit fünf Siegen in sechs Punktspielen seit 2017 waren die Gäste ein sehr unangenehmer Gegner, der einige deutliche Erfolge verbuchen konnte.

Überraschend punkt- und torlos blieben am letzten Wochenende FV Mosbach und FSV Waldbrunn; jetzt wollen beide im Direktvergleich den Negativtrend umkehren. Die Gäste holten in drei Anläufen bisher noch keinen Dreier. Schaut man zurück trifft ein heimstarker MFV auf einen auswärts schwachen FSV Waldbrunn. Der FSV fertigte in seinem Heimspiel vor zwei Jahren den MFV mit 5:1-Toren ab, doch der FFVrevanchierte sich ein Jahr später mit einem deutlichen 4:1-Erfolg.

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Eine offene Partie – und entsprechend Spannung – verspricht die Begegnung des FC Grünsfeld und des VfR Uissigheim zu werden. Denn beide Teams verdanken ihre bisheriges gutes Abschneiden in drei Spielen vor allem den Abwehrreihen, die beide jeweils erst zwei Gegentore zuliefen. In der Offensive ist vor allem beim VfR noch „Luft nach oben“, während die Grünsfelder gerne an ihren 6:1-Kantersieg über Oberwittstadt anknüpfen wollen. Die Gäste sind entsprechend gewarnt und werden hochkonzentriert in die Partie gehen, um etwas Zählbares nach Hause zu bringen.

Aktuell noch ungeschlagen läuft der TSV Assamstadt im Heimspiel gegen den SV Neunkirchen auf. Die Gäste müssen sich jedoch nicht verstecken, denn ihre 2-0-1-Bilanz mit einem ähnlichen guten Torverhältnis wie der Gastgeber sollte Selbstvertrauen geben. Allerdings spricht der Direktvergleich für den TSV Assamstadt, der erst vor vier Wochen auswärts beim SV das Pokalspiel mit 2:1-Toren für sich entschied und zuvor das letzte Pflichtspiel in der Landesliga-Runde 2020/21 daheim mit 3:0 gewann.

Alte Rivalen im Nachbarschaftsduell sind der SV Nassig und der FC Hundheim-Steinbach, wobei die 3-3-5-Bilanz Vorteile bei den Gästen sieht. Das letzte Punktspiel liegt allerdings schon drei Jahre zurück. Damals glänzte der FC mit einem 3:1-Auswärtssieg. In dieser Runde warten beide Teams noch auf ihren ersten Dreier. Die Chancenverwertung ist noch das Manko beider Teams.

Überbewerten sollte der FV Lauda keineswegs den 9:0-Erfolg in Wertheim, doch das vorherige 4:0 über den FV Elztal lässt erwarten, dass sich die neu formierte FV-Abwehr gefunden hat und ihre Stärken auch im zweiten Heimspiel auf den Platz bringen wird. Die Spiel- und Torfreude der vorderen Reihen weckt zudem große Hoffnungen, dass nach dem frühzeitigen Ausscheiden im Pokalwettbewerb in der Liga das Tauberstadion wieder zu einer schwer einnehmbaren Bastion wird. Die Gäste vom SV Wagenschwend ließen zuletzt Rosenberg beim 3:0-Heimsieg keinerlei Chance.

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Kann sich die SV Viktoria Wertheim wieder aufrappeln und dem anreisenden SV Königshofen Paroli bieten? Die erst für Mittwoch ab 19.30 Uhr angesetzte Partie wird auch die Gäste zu einem Wegweiser. Die Mannen aus der Messestadt haben nach erst zwei Remis-Partien noch Nachholbedarf, wenn sie möglichst rasch wieder in den gewohnten oberen Tabellengefilden auftauchen wollen. Der Gastgeber will rasch den Ausrutscher ausbügeln. Dass deshalb gerade jetzt in Wertheim die Gäste nicht die Zügel schleifen lassen dürfen, steht für der Gästetrainer Ralf Schad besonders im Fokus (siehe nebenstehendes Interview). Schließlich stehen danach wieder zwei „Messespiele“ auf dem Programm, bei denen der SVK schon fast traditionell zu glänzen versteht.

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