Fußball - Neun Regionalliga-Vereine nehmen Hilfen von Profiklubs in Anspruch Signal für Zusammenhalt

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pati
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Die vier Lizenzvereine SC Freiburg, TSG Hoffenheim, 1. FSV Mainz 05 und VfB Stuttgart, deren zweiten Mannschaften am Spielbetrieb der Regionalliga Südwest teilnehmen, haben eine Solidaritätsaktion für die Vereine mit semi-professionellen Strukturen und „kleinem“ Budget initiiert. Mit dem Re-Start der Regionalliga im Dezember wurde das Hygienekonzept durch die Einführung von Corona-Antigen-Schnelltests erweitert, so dass sichergestellt ist, dass am Spieltag nur Spieler inklusive Funktionsteam der Vereine und Schiedsrichter sowie deren Assistenten teilnehmen können, die im Zeitraum von maxima 24 Stunden vor Spielbeginn ein negatives Testergebnis nachweisen können.

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Um Vereine mit semi-professionellen Strukturen und kleinem Budget, welche durch die zusätzlichen finanziellen und organisatorischen Belastungen besonders betroffen sind, zu unterstützen, haben die vier Lizenzvereine initiiert, die durch die notwenigen Corona-Antigen-Schnelltests entstehenden Kosten der Rückrunde bis zu einer Gesamthöhe von 60 000 Euro (15 000 Euro je Lizenzvereine) zu übernehmen.

Eine kurzfristige Abfrage der Vereine ergab, dass neun Vereine die finanziellen Hilfen aus der Solidaritätsaktion der Lizenzvereine beanspruchen und sich somit selbst als Verein mit semi-professionellen Strukturen und kleinem Budget definieren, sodass diese bis Saisonende – sofern notwendig – keine finanziellen Aufwendungen für die Corona-Antigen-Schnelltests haben werden. Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Ronny Zimmermann sagt: „Wir sehen das finanzielle Engagement als starkes Signal des Zusammenhalts der Liga.“ pati