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Partie im Fokus

SGM untermauert Ambitionen

Wachbacher wehren sich wenig und verlieren klar. Wo Mulfingen/Hollenbach II mitmischen will

Von 
Helmut Wörrlein
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Der SV Wachbach II (blau) hatte in der Kreisliga A 3 gegen Mulfingen/Hollenbach II deutlich mit 2:6 das Nachsehen. © Robert Stolz

SV Wachbach II – SGM Mulfingen/Hollenbach II 2:6

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Wachbach: Walter, Tim Rothenfels, Hellinger, Jambu, Lang, Stancovic (53. Luger), Sebastian Kissling, Bago (81. Racek), Funk, Hepp (40. Striffler), Metzger (74. Ziegler)

Mulfingen/Hollenbach: Sprügel, Kempf, Schellmann, Leiser (74. Gutknecht), Beck, Riegler, Scheppach (65.Tussetschläger), Müller, Lang, Baust, Bader.

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Tore: 0:1 (20.) Moritz Lang, 0:2 (29.) Jakob Scheppach; 0:3 (41.) Jann Baust; 0:4 (53.) Jakob Scheppach, 0:5 (56.) Jakob Scheppach), 1:5 (78.) Branimir Bago, 1:6 (84.) Patrick Gutknecht; 2:6 (88.) Tim Schneider (ET). – Schiedsrichter: Stefan Zügel (Ilshofen). – Zuschauer: 90.

Die SGM Mulfingen/Hollenbach II hat sich den Platz an der Sonne in der Kreisliga A3 Hohenlohe zurückerobert: Mit 6:2 trumpften die Grün-Weißen eine Woche nach der 2:4- Heimpleite gegen die SGM Taubertal/Röttingen beim völlig indisponierten Neuling SV Wachbach II auf und profitierten zudem von der Punkteteilung im Spitzenspiel zwischen der SGM Weikersheim/Schäftersheim/Laudenbach und dem TSV Dörzbach/Klepsau.

Der SV Wachbach II musste „ohne Vier“ spielen: Marvin Huppmann, sowie Patrick und Felix Rothenfels saßen auf Mallorca fest, ebenso wie Achim Feidel, dessen Fehlen bewirkte, dass Spielertrainer Michael Mack in der ersten Mannschaft des SVW aushelfen musste.

Diese Fakten können aber keine hinreichende Entschuldigung für das schwache Auftreten des Aufsteigers sein. Gerade ein personell geschwächtes Team muss zumindest kämpferisch und läuferisch das Bestmögliche geben. Diese Tugenden ließen die Wachbacher vermissen. „Wir haben gut begonnen und hätten eigentlich in Führung gehen müssen“, meinte Michael Mack und bezog sich auf die Riesenchance von Branimir Bago in der siebten Minute, die Luis Beck mit einer sehenswerten Rettungsaktion entschärfte. „Beim 0:1 haben wir geschlafen, beim 0:2 fehlte die Zuordnung“, bewertete Mack die beiden Gegentreffer, die sein Team auf die Verliererstraße brachten, allerdings von den Gästen auch gut gemacht waren. „Wir hatten heute einen rabenschwarzen Tag, wir waren läuferisch zu schwach, das Umschaltspiel klappte nicht, es fehlten auch die Körpersprache und die Stimmung auf dem Platz, für ein Derby zeigten wir einfach zu wenig Engagement.“, resümierte Michael Mack, der zusammen mit Dirk Pfeiler für die Wachbacher Zweite verantwortlich zeichnet.

Gutknechts Einschätzung

Die Gäste hatten die Partie sicher im Griff und so gab es für SGM- Spielertrainer Patrick Gutknecht, der selbst kurz nach seiner späten Einwechslung das halbe Dutzend vollmachte, auch fast nichts zu meckern: „Abgesehen von den ersten Minuten haben wir gut gespielt, den Ball laufen lassen und bedingt durch unsere Zweikampfstärke den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Nach dem 5:0 waren wir dann nicht mehr ganz so konzentriert. Dieser Sieg war nach den verschenkten Punkten im letzten Heimspiel gegen Taubertal/Röttingen extrem wichtig. Wir haben die Ambition in der A3 vorne mitzumischen.“

Nach unten orientieren muss sich dagegen der SV Wachbach II. Die Blau-Weißen haben nach fünf Spielen lediglich drei Punkte auf dem Konto. Gegen die SGM Mulfingen/Hollenbach II fügten sie sich sehr schnell, zu schnell schon nach einer halben Stunde in ihr Schicksal, die Treffer Nummer drei bis sechs fielen den Gästen bei so wenig Gegenwehr doch relativ leicht, was die gute Leistung des neuen Tabellenführers der „A3“ aber nicht zu sehr schmälern soll.

Die SGM Mulfingen/Hollenbach II hat gutes spielerisches Potenzial und unlängst auch der sehr hoch eingeschätzten SGM Markelsheim/Elpersheim ihre bislang einzige Niederlage beigebracht.

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