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Partie im Fokus - SpG Sennfeld/Roigheim siegt deutlich mit 6:0 gegen den FCS / Michael Lieb sieht viel Potenzial in seiner Mannschaft

Schweinberg geht die Puste aus

Von 
Maren Greß
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Eine gute erste Hälfte reichte am Ende nicht aus: Der FC Schweinberg (am Ball Spielertrainer Alexander Stang) verlor gegen Sennfeld/Roigheim mit 0:6. © Martin Herrmann

FC Schweinberg – SpG Sennfeld/Roigheim 0:6

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FC Schweinberg: Häfner, Adelmann, Kretschmer (63. Weidinger), Keim, Lecking, Neuwirth, N. Stang (72. Künzig), Eichberger (83. Faulhaber), Schmitt, Gress, A. Stang (66. Dörr).

SpG Sennfeld/Roigheim: Schwab, Herold (82. Schwarzer), Juray, Riegler (64. Riegler), Schönleber, Vintonjak, Lieb, Schmitt, Hakan (61. Matter), Häußler, Felke.

Tore: 0:1 (49.) Lucas Felke, 0:2 (54.) Philipp Häusler, 0:3 (60.), 0:4 (62.) beide Steffen Schmitt, 0:5 (78.), 0:6 (88.) beide Jan-Heinrich Matter. – Schiedsrichter: Ralf Baar.

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„Weiter, auf gehts“ – Sprüche wie diese riefen die mitgereisten Fans der SpG Sennfeld/Roigheim ihren Spielern nach der Halbzeitpause im Auswärtsduell beim FC Schweinberg zu, als die Akteure sich auf den Weg zurück auf den Rasen machten. Die ersten 45 Minuten tat sich die Spielgemeinschaft sichtlich schwer gegen die tief stehende Heimmannschaft, die aufopferungsvoll verteidigte. Drei Mal hatte der FCS jedoch auch Glück, und das Aluminium rettet vor einem Rückstand. Die Aufmunterungsrufe der Anhänger scheinten Wirkung zu zeigen, denn nach der Pause drehte Sennfeld/Roigheim so richtig auf: Innerhalb von zehn Minuten führte das Team von Michael Lieb mit 2:0.

„Wir haben konditionell stark nachgelassen“, analysierte das Schweinberger Trainer-Duo Frank Michel und Alexander Stang die Partie. Dem FCS ging die Puste aus. Im Laufe der zweiten Hälfte erhöhten Steffen Schmitt und Jan-Heinrich Matter je mit einem Doppelpack dann noch auf 6:0.

Obwohl das Ergebnis am Ende sehr deutlich ausfiel, konnten Michel und Stang der Begegnung etwas Positives abgewinnen: „In der ersten Hälfte haben wir sehr diszipliniert gespielt. Darauf müssen wir nun aufbauen.“ Personell sei man derzeit am Limit, was die Situation nicht einfacher mache – neben Hettingen ist der FC Schweinberg nämlich noch das einzige Kreisliga-Team, das noch null Punkte auf dem Konto hat.

Dass sich seine Mannschaft im ersten Durchgang schwer tat, fiel auch SpG-Trainer Michael Lieb auf. „Aber wir haben uns in der zweiten Hälfte dafür belohnt“, freute sich der spielende Coach, der seit dieser Saison die Kommandos bei der Spielgemeinschaft gibt. „Eigentlich wollte ich ja ganz aufhören“, gab er schmunzelnd im Gespräch zu, „aber ich bin eben Fußballer durch und durch.“ Das große Potenzial, das Michael Lieb in seiner Mannschaft sieht, sei mit ein Grund gewesen, warum er das Angebot annahm und von Gommersdorf zur SpG Sennfeld/Roigheim wechselte.

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Mit dem Sieg kletterte die Lieb-Truppe auf den sechsten Tabellenplatz, ganz zufrieden ist der Trainer mit der bisherigen Runde aber noch nicht: „Besonders die Niederlage gegen Buchen tat weh.“ Noch ist die Saison jung, und der Coach hat Zeit, das volle Potenzial aus seiner Mannschaft auszuschöpfen. Auf die Unterstützung der Fans kann Sennfeld/Roigheim auf jeden Fall auch bei den weiten Auswärtsfahrten zählen.

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