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Partie im Fokus - 1. FC Umpfertal lässt gegen die SpG Wittighausen/Zimmern nichts anbrennen und holt drei Punkte

Relegationsplatz ist das Ziel

Von 
Nils Villmann
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Zwei Aspekte sorgen für den Erfolg des 1. FC Umpfertal, weiß Trainer Thorsten Lehnert: wenig Personalsorgen und die „unfassbare Harmonie“ im Team. © Nils Villmann

SpG Wittighausen/Zimmern – 1. FC Umpfertal 0:3

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Wittighausen/Zimmern: R. Wundling, Neckermann, L. Wundling, Schmitt, Dörner (82. Hübner), Pfeuffer, Ebert, Markert, Wohak, Barthel, Scherer (75. Borst).

Umpfertal: Nied, Eck (64. Brand), Oehm, Lorenz (84. Kirbach), Dölzer, Dürr, Ondrasch, Kuntschik (82. Weber), Krenz (85. Beier), Fischer, Tunga.

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Tore: 0:1 (68.) Florian Brand, 0:2 (73.) Janik Ondrasch, 0:3 (76.) Jannik Oehm. – Zuschauer: 150.

Der 1. FC Umpfertal hat in der Kreisliga Tauberbischofsheim seit der Winterpause für ordentlich Aufsehen gesorgt. Das Geheimnis hinter dem Erfolg sieht FC-Coach Thorsten Lehnert in zwei Aspekten: „Wir haben zum einen seit dem Winter kaum noch Personalsorgen. Das ist natürlich wichtig, gerade weil es immer wieder mehrere Leistungsträger waren, auf die wir verzichten mussten. Das ist zwar auch bei anderen Mannschaften so, aber das hat uns im ersten Saisonabschnitt ganz schön viele Punkte gekostet. Auf der anderen Seite haben wir intern eine unfassbare Harmonie, was natürlich alles etwas leichter von der Hand gehen lässt.“

Gäste begannen dominant

Mit der Chance, nach dem Spieltag den Relegationsplatz zu erobern, starteten die Gäste dominant. In der kompletten ersten Hälfte ließ man die Wittighäuser kaum zum Zug kommen, während man selbst immer wieder über kontrollierte Angriffe zu Chancen kam. So hatten die Einheimischen in der Defensive bereits in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun. Das Problem: Die gut herausgespielten Angriffe und Möglichkeiten verpufften zunächst im Nichts. Entweder vertändelte man den Ball unnötig oder die Präzision im Abschluss fehlte. So richtig brenzlig wurde es dann zum ersten Mal in der 34. Minute, als Florian Dürr seinen Gegenspieler gut hinterlief und einen lang geschlagenen Ball per Volley knapp am Kasten vorbeischob. Nur wenig später scheiterte Dennis Lorenz nach einer sehenswerten Einzelaktion ebenfalls unglücklich. Kurz vor dem Pausenpfiff dann doch noch eine Überraschung: Plötzlich schaltete Simon Markert am schnellsten und lief einen Angriff auf das Gehäuse von FC-Keeper Nied – der schwache Abschluss verhinderte jedoch die schmeichelhafte Wittighäuser Führung.

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Der zweite Durchgang startete dann etwas ausgeglichener. Klar, Umpfertal war spielerisch immer noch überlegen, aber nun trauten sich auch die Hausherren ab und an, den Weg in den gegnerischen Strafraum zu wagen. Lange dauerte dieser Zustand aber nicht an. Ab der 60. Minute startete der FC wieder seine Angriffsmaschinerie, eingeleitet mit einer riesigen Gelegenheit für Florian Brand, die Wundling noch gerade so entschärfe. Acht Minuten später war es aber so weit: Bei einer Eckenhereingabe stieg Brand am höchsten und köpfte das Spielgerät zur verdienten Führung der Umpfertaler ein.

Die Aktion sorgte gleichzeitig für einen Bruch bei den Einheimischen. Den Gästen stand in der Folge Tür und Tor offen, so dass man den Abstand bis zur 76. Minute um zwei weitere Treffer vergrößern konnte. Trotz dieser Vorentscheidung verlor die Partie in der letzten Viertelstunde aber nicht an Feuer. Vor allem die Hausherren blieben gefährlich, wobei auch die heimische Spielgemeinschaft nun wieder etwas offensiver wurde. Letztlich blieb es deutlichen und verdienten Sieg für den FC, der damit nicht nur die eigene Erfolgsserie weiter ausgebaut hat, sondern nun auch den zweiten Tabellenplatz bekleidet.

Thorsten Lehnert, der nach der Saison zum FV Lauda abwandern wird, gab nach dem Sieg seiner Mannschaft die Marschrichtung für die Schlussphase der Spielzeit vor: „Der Relegationsplatz wäre natürlich ein tolles Abschiedsgeschenk. Wir stehen jetzt da oben drin und wir wollen da jetzt auch bleiben. Wir müssen jetzt nochmal alle Kräfte sammeln und dann können wir dieses Ziel geschlossen erreichen.“

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