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Verbandsliga Nordbaden - Mit dem Spiel in Langensteinbach beginnen für den VfR Gommersdorf die heißen Saison-Wochen

Peter Hogen: „Es ist wie ein Endspiel“

Von 
Eugen Bartl
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Ein ganz wichtiges Spiel steht für den VfR Gommersdorf am Sonntag an. Die Fahrt geht zum SV Langensteinbach. Im Karlsbader Stadtteil wird die Partie um 14. 30 Uhr angepfiffen. Verlieren die Gommersdorfer diese Partie und sollte die SpVgg Neckarelz ihr Spiel gegen den weit abgeschlagenen Tabellenletzten SpVgg Durlach-Aue gleichzeitig gewinnen, landen die Jagsttäler zum ersten Mal in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz. Trotzdem ist noch nicht das „Letzte Halali“ für die Hogen-Truppe geblasen. Gerade weil in den letzten Spielen gegen die drei Spitzenmannschaften gute Leistungen gezeigt wurden, und das trotz einem sehr kleinen Kader.

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In der entscheidenden Phase der Saison haben die Gommersdorfer aus verschiedenen Gründen Personalprobleme durch Verletzungen, Corona und einer Sperre, doch besteht die leise Hoffnung bei den Jagsttälern, dass sie die Saison auch ohne Abstieg oder Relegationsspiel zu Ende bringen könnten. Dass gerade in den vergangenen Spieltagen überraschende Ergebnisse vermeldet werden, dieses Phänomen gibt es in allen Klassen und seit vielen Jahren. Beim VfR Gommersdorf muss man auf sich selber schauen. Alle eventuellen Rechenbeispiele (siehe Infobox) können nach dem nächsten Spieltag Makulatur sein.

Langer Atem des Gegners

Durchsetzungsvermögen ist für Markus Gärtner (links) und den VfR Gommersdorf beim Spiel in Langensteinbach gefragt (Szene aus dem Hinspiel). © Martin Herrmann

Der SV Langensteinbach hat sich durch wichtige Siege gegen den FC Friedrichstal, beim FV Kirchfeld und gegen die SpVgg Durlach-Aue an Gommersdorf vorbei geschoben. Auffallend dabei, dass sowohl gegen Friedrichstal nach hartem Kampf als auch in Kirchfeld der SVL die Partien in den letzten Minuten für sich entschieden hat. Bei den Gommersdorfer gab es auch einen personellen Lichtblick gegen Spielberg. Durch eine längere Verletzung fehlte Dennis Herrmann acht Spieltage. Er fügte sich nahtlos in die Mannschaft wieder ein, als hätte er nie gefehlt.

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Das sollte auch Dennis Vollmer gelingen, der nach seiner Sperre wieder mitwirken kann, denn vor seinem Platzverweis zeigte er sich in guter Form. Dasselbe gilt auch für Alex Weippert, der wegen Corona fehlte und wieder einsatzbereit ist. Auch er war wieder unter der Woche im Training. „Allein die Tabellensituation zeigt die Wichtigkeit der Partie auf. Es ist wie ein Endspiel“, sagt VfR-Coach Peter Hogen mit Blick auf das Spiel am Sonntag. Der angeschlagene Simon Bender und die beiden schon länger verletzten Patrick Mütsch (Nasenbeinbruch) und Markus Gärtner (muskuläre Probleme) drehten gemeinsam ihre Runden, während die anderen ihre Übungen durchzogen.

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