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Fußball - Hainstadt und Auerbach im Duell um Landesliga-Platz

Nur der Gewinner kann seinen Traum wahren

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80 Punkte sammelte die Spvgg. Hainstadt in dieser Saison in 32 Spielen. 26 Siege fuhr die Meier-Truppe ein, verlor nur vier Partien. Dass die Spvgg. trotzdem „nur“ in der Relegation zur Landesliga am Sonntag steht, hat einen einfachen Grund: den TSV Mudau. Der sammelte nämlich noch mal zwei Punkte mehr.

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80 Zähler hätten der SG Auerbach in der Kreisliga Mosbach gereicht, um mit elf Punkten Vorsprung Meister zu werden. Die Mannschaft von Trainer Oliver Neeb sammelte 65 Punkte und wurde Dritter. Dieser dritte Rang berechtigt zur Relegation, da der Meister FV Mosbach II nicht aufsteigen darf. Daraus jetzt eine deutliche Favoritenrolle für den Buchener Teilnehmer abzuleiten, wäre allerdings falsch. Zu ausgeglichen war die Kreisliga Mosbach in diesem Jahr.

Christoph Meier (vorne) spielt mit der Spvgg. Hainstadt am Sonntag um den Aufstieg in die Landesliga. © HER

Beide Mannschaften haben weiterhin die Möglichkeit, den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen. Allerdings müssen sie dazu erst einmal am Sonntag im Halbfinale der Relegation um 18 Uhr in Schloßau gegeneinander antreten – und nur der Gewinner kann seinen Traum wahren. Für Auerbach wäre es eine Rückkehr, nachdem man vor zehn Jahren das letzte Mal aus der Landesliga abgestiegen ist. Für Hainstadt wäre es das erste Mal in der Geschichte, dass man den Sprung in die Landesliga schafft. Die SGA stellt in der Kreisliga den drittbesten, die Spvgg. in der Kreisliga den zweitbesten Angriff. Ebenso haben beide nicht den einen Torjäger, diese eine Lebensversicherung, sondern gleich mehrere Akteure, die wissen, wo die gegnerische Hütte steht.

Was außerdem bei diesem Relegationsspiel dazu kommt: Die beiden Trainer haben eine Vorgeschichte, wenn es um entscheidende Spiele geht. Im Pokalfinale zwischen dem TSV Rosenberg und dem TSV Buchen standen sich die beiden bereits 2019 als Trainer gegenüber. Meier behielt mit Rosenberg damals die Oberhand. „Da ist schon noch eine Rechnung mit Christoph offen, die ich gerne begleichen würde“, erklärt Neeb grinsend. Meier entgegnet ebenfalls mit einem Grinsen: „Stimmt, da steht es 1:0 für mich – Diese Serie würde ich natürlich gerne weiter ausbauen.“

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