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Verbandsliga Württemberg - FSV Hollenbach gastiert bei Türk Spor Neu-Ulm / Zuletzt wurden die „Dinger“ nicht gemacht

Nicht schlecht gespielt, aber gleich zwei Mal verloren

Von 
Herbert Schmerbeck
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Zwei Niederlagen kassierte der Verbandsligist FSV Hollenbach zuletzt in Folge. Dabei stimmte in Hofherrnweiler-Unterrombach und gegen den FC Holzhauen die Leistung. „Es ist schwierig, wenn man verliert, ohne schlecht zu spielen. Wir machen gerade die Dinger nicht“, sagt Trainer Martin Kleinschrodt.

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Das soll sich nun am Samstag um 14.30 Uhr beim Gastspiel bei Türk Spor Neu-Ulm wieder ändern. Kleinschrodt hofft auf mehr Effektivität. Die Gastgeber sind mit neun Punkten aus bisher erst fünf Spielen in die Saison gestartet. Zuletzt gab es einen 4:0-Erfolg gegen den VfB Neckarrems. „Die sind als Team zusammen gewachsen, haben sich gezielt verstärkt und haben vier, fünf Spieler, die schon Regionalliga gespielt haben. Wir wissen, was uns erwartet“, sagt Kleinschrodt.

Erst ein Mal standen sich die beiden Team gegenüber. Im November des vergangenen Jahres hieß es 1:1. Da erhofft sich Kleinschrodt nun mehr, wohl wissend um die Stärken des Gegners. „Kopf hoch, wir müssen weiter machen. Das ist halt jetzt so“, sagt der Trainer. „Ich kann der Mannschaft noch nicht einmal einen Vorwurf in Sachen Einsatz machen. Aber wir müssen jetzt unbedingt wieder ein Tor machen wollen, das fehlt im Moment etwas.“

So begann seine Mannschaft gegen Holzhausen richtig stark. Der Ball lief gut und schnell, so dass die Gäste nur hinterherliefen. Aber die Holzhausener waren einfach effektiv, machten aus wenigen Chancen zwei Tore. Vor allem den Doppeltorschützen Kevin Müller bekamen die Hollenbacher kaum unter Kontrolle, „Es tut mir seid für die Mannschaft“, sagt Kleinschrodt. „Das Ding muss man eigentlich gewinnen. Aber das bringt jetzt nichts mehr. Wir haben jetzt zwei Mal verloren. Nach den ersten Spielen hat jeder gedacht, das wird ein Selbstläufer.“ Und so fehlten vielleicht die letzten Prozente. Und zwar nicht nur in der Offensive. Denn zuletzt boten sich dem Gegner auch zu viele Lücken, die er nutzte. „Wir bekommen Gegentore, die wir vorher nicht bekommen haben“, sagt Kleinschrodt. Auch hier hofft er auf Besserung.

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Am besten schon gegen Neu-Ulm. Aber der Türk Spor erzielte in fünf Spielen bereits elf Treffer. Vor allem Mehmet Ali Fidan sticht mit sechs Toren etwa heraus. Und insgesamt hat Neu-Ulm mit zwei Siegen in Folge Rückenwind, während die Hollenbacher nach den beiden Niederlagen etwas angeschlagen sind. „Wir müssen die entscheidenden Zweikämpfe gewinnen.“

Fehlen werden Robin Dörner (Leistenprobleme) und Michael Kleinschrodt (Rote Karte). Martin Kleinschrodt hat sich die Szene nochmal auf Video angeschaut und kein Vergehen seines Bruders erkannt. Beide Spieler lagen nach einem Zweikampf mit Schmerzen am Boden und „sind aufeinander zugerollt“, sagt Kleinschrodt. Dabei traf Michael Kleinschrodt seinen Gegenspieler wohl noch einmal unbewusst aber keineswegs absichtlich. Eine ärgerliche Entscheidung, die nun aber erstmal abgehakt ist.“

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