Fußball - Der TSV Kreuzwertheim verliert mit 0:4 und damit auch den Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Odenwald Nassig verschafft sich etwas Luft

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SV Nassig - TSV Kreuzwertheim 4:0

Zu einem klaren Sieg kam der SV Nassig (hier mit Spielertrainer Alex Kaiser, rechts, im Duell mit Daniel Lemmen) gestern gegen den TSV Kreuzwertheim.

© Uwe Bauer
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Nassig: Link, Muehling, A. Baumann, Semmler, Seyfried (84. Kempf), T. Baumann, Schuhmacher, Budde (71. Wolz), Winzenhöler, Hörner, Kaiser (85. Stobbies).

Kreuzwertheim: Schwab, Szabo, N. König, Schwarz, Grenz, Kafara, Lemmen (57. Redondo), E. Walter, Sandner (77. Schomber), Zehtner, Oetzel.

Tore: 1:0 (16.) Mathias Muehling, 2:0 (55.) und 3:0 (82.) jeweils Nikolai Hörner, 4:0 (83.) Sven Wolz.

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Schiedsrichter: Ridvan Sevim (Mosbach).

Zuschauer: 180.

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Die Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte hatte sich Alfred Platz sicher anders vorgestellt. Der "Trainer auf Zeit" beim TSV Kreuzwertheim, der in der Winterpause das Amt von Thorsten Konrad übernommen hatte und den Posten nach dieser Spielzeit wieder zur Verfügung stellen wird, coachte in den 1970er Jahren den SV Eintracht Nassig und stieg damals mit dem Klub in die Landesliga auf.

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Gestern bedeutete die 0:4 (0:1)-Niederlage seines aktuellen Vereins den Abstieg aus der Landesliga, denn nun ist der TSV Kreuzwertheim auch rechnerisch nicht mehr zu retten.

Schon nach wenigen Minuten war die Heimmannschaft in diesem Spiel Herr der Lage und drückte die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste in ihre eigene Hälfte. Nach 15 Minuten flankte Vincent Schuhmacher von der linken Seite, und Mathias Muehling vollendete per herrlicher Direktabnahme zur 1:0-Führung. Die Hausherren machten weiter Druck. Baumann und Hörner tauchten allein vor dem Gästekeeper auf, doch sie scheiterten. Semmler hatte Pech, als sein Freistoß ans Lattenkreuz krachte.

Der knappe Rückstand zur Halbzeit war noch das Beste für den TSV Kreuzwertheim, der lediglich zwei Mal zu Torabschlüssen kam. Befürchtungen der Nassiger, dass sich das Auslassen bester Chancen rächen könnte, zerstreute kurz nach dem Seitenwechsel Nikolai Hörner, der in der 51. Minute nach einer Hereingabe von rechts nur noch den Fuß hinhalten musste.

Auch die weiteren beiden Treffer fielen nach dem gleichen Strickmuster: Pass von der Grundlinie in die Mitte - und Tor! Noch einmal war es Hörner, der von so einer Vorarbeit profitierte (82.), und gleich darauf der eingewechselte Sven Wolz, der den Endstand markierte (83.).

Für den SV Nassig war der Sieg von enormer Bedeutung. Denn nach drei Niederlagen in Serie verschaffte sich die Mannschaft von Spielertrainer Alex Kaiser, der zur neuen Saison zum bayerischen Kreisligisten Elsava Elsenfeld wechseln wird, im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft. uwb/svn