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Kreisliga Buchen - Das Kellerduell zwischen Donebach und Walldürn steht im Mittelpunkt des Interesses / Mudau will dranbleiben

Lein über die Lernphase

Von 
Marius Greß
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Er kennt die Richtung, welche die junge Mannschaft von Eintracht Walldürn zum Klassenerhalt gehen muss: Trainer Ronny Lein. © Martin Herrmann

Der vorletzte Spieltag der Saison wartet auf die Mannschaften der Fußball-Kreisliga Buchen. Ausgerechnet nach dem Überraschungspunkt gegen Buchen hat der FC Schweinberg nun spielfrei. Ob an diesem Wochenende alle Partien aufgrund der erwarteten Witterungsverhältnisse stattfinden können, bleibt abzuwarten.

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Der Start ist am Freitagabend das Flutlichtspiel zwischen dem TTSC Buchen und dem VfR Gommersdorf II. Äußerst bitter verlief der vergangene Spieltag für die in der Hinserie so arg gebeutelten Gastgeber aus Buchen. Das Spiel in Osterburken begann perfekt, als man früh in Führung ging, doch das Ende ist denkbar unglücklich gelaufen. In der fünften und sechsten Minute der Nachspielzeit des zweiten Spielabschnitts kassierte der TTSC noch zwei Gegentreffer und verlor damit die Partie. Der heutige Gegner hat mehr als doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie der Gastgeber. Zuletzt fertigte der VfR II den FC Donebach deutlich ab. Ein Sieg wäre für Buchen ein wenig Versöhnung für die katastrophale Hinrunde.

Um den beiden Top-Teams auf den Fersen zu bleiben, ist ein Sieg für den TSV Mudau bei der Partie am morgigen Samstag gegen Schlierstadt Pflicht. Im Schnitt knapp unter einem Gegentor ist die Bilanz des TSV. 2,7 Tore im Schnitt schoss Mudau selbst. Darunter auch insgesamt schon 22 Tore der beiden Toptorschützen Stefan Haber (12 Tore) und Marvin Geier (10 Tore). Treffen die beiden auch gegen Schlierstadt?

Sechs Punkte Differenz

Das Kellerduell an diesem Spieltag findet zwischen dem FC Donebach und der Eintracht Walldürn statt. Sechs Punkte beträgt der Abstand zwischen den beiden Teams. Gewinnt die Eintracht, würde man sich ein Stück von den Abstiegsrängen entfernen. Der Gastgeber dagegen will unbedingt gewinnen, um den Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz nicht zu groß werden lassen.

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Walldürns Trainer Ronny Lein fasst die bisherige Saison zusammen: „Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir nicht zufrieden sein, sei es aufgrund der Verletzungen, aber auch der liegen gelassenen Punkte. Es hätte viel mehr drin sein können.“ Schaut man sich den Walldürner Kader genauer an, fällt auf, dass die meisten Spieler „U 25“ sind. „Ich sehe das Potenzial dieser Jungs Woche für Woche. Natürlich ist es unser aller Ziel, über die nächsten Jahre eine gut funktionierende Mannschaft zu haben. Deshalb ist es jetzt ganz wichtig, den Jungen die Chance zu geben, sich zu entwickeln“, so der Coach. In der Rückrunde müssen die „Dürmer“ noch kräftig punkten, um den Klassenerhalt zu schaffen. Durch seine Tätigkeit als Coach der A-Jugend vor dem Engagement bei der „Erste“n, kennt er einige Jungs schon länger (wir berichteten) und will mit ihnen für die Zukunft etwas aufbauen.

Ronny Lein: „Der Klassenerhalt bleibt natürlich oberstes Ziel. Wir müssen es gemeinsam angehen und dann bin ich mir sicher, dass spätestens zur Rückrunde der Knoten platzt. Das hängt aber auch von einer optimalen Vorbereitung ab – da spielt die Pandemie auch eine große Rolle.“ In einigen Partien bislang haperte es bei der Eintracht an der Chancenverwertung. Bis vor das Tor sah es gut aus, doch dann fehlte auch das Quäntchen Glück im Abschluss. „Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor muss besser werden, denn das würde gerade den jungen Spielern deutlich mehr Sicherheit geben. Aber wir sind noch in der Lernphase und das ist unser Ziel für die Rückrunde. In der Vorbereitung daran arbeiten, um es dann in der zweiten Halbserie besser zu machen. Denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“, so der Walldürner Trainer.

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